Unsicheres globales Umfeld: Weltkonzern rechnet mit nur leichtem Wachstum

Markt / 21.05.2026 • 12:06 Uhr
Unsicheres globales Umfeld: Weltkonzern rechnet mit nur leichtem Wachstum
Im Geschäftsjahr 2025 investierte der Bautechnologiekonzern 459 Millionen Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung (F&E). FA

Wachstum in Europa minimal, in der Nahost-Region und in Afrika zweistellige Zuwächse. Aussichten bleiben verhalten.

Schaan, Thüringen Der Liechtensteiner Bautechnologiekonzern Hilti, Arbeitgeber für Tausende Vorarlberger am Hauptsitz in Schaan und am Vorarlberger Entwicklungs- und Produktionsstandort Thüringen, legte die Umsatzzahlen für die ersten vier Monate des laufenden Jahres vor. Die Hilti Gruppe steigerte den Umsatz in diesem Zeitraum um 4,7 Prozent in Lokalwährungen. Allerdings stieg der negative Währungseffekt aufgrund der anhaltenden Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber allen wichtigen Währungen auf 6,2 Prozentpunkte, informiert das in 120 Ländern tätige Unternehmen. In Schweizer Franken lag der Gesamtumsatz bei 2068 Millionen, ein Minus von 1,5 Prozent.

Unsicheres globales Umfeld: Weltkonzern rechnet mit nur leichtem Wachstum
Hilti-Hauptquartier in Schaan. FA

In Amerika steigerte das Liechtensteiner Unternehmen den Umsatz um 9,6 Prozent in Lokalwährungen. In Europa lag das Wachstum in einem anhaltend schwachen Marktumfeld unter einem Prozent, konkret bei 0,8 Prozent in Lokalwährungen. In der Region Mittlerer Osten und Afrika stieg der Umsatz dafür im zweistelligen Bereich (+17,5 Prozent in Lokalwährungen). Die Region Asien/Pazifik verzeichnete in einem weiterhin heterogenen Umfeld eine Zunahme von 6,6 Prozent in Lokalwährungen.

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Der Bautechnologiekonzern fertigt und entwickelt seit vielen Jahrzehnten in Thüringen, wo 530 Mitarbeiter beschäftigt sind. FA

Für das Jahr 2026 erwartet die Hilti Gruppe aufgrund des derzeit unsicheren globalen Umfelds ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen.