Diese Gäste wedelten in diesem Winter über Vorarlbergs Pisten

Markt / 28.05.2026 • 13:47 Uhr
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Die Bilanz der Wintersaison war insgesamt erfreulich, zeigt aber auch auf, in welchen Bereichen man nachschärfen muss.FA/Zangerl

Die abgelaufene Wintersaison bescherte den Vorarlberger Tourismusorten ein leichtes Plus. Doch es gibt auch Destinationen, die Rückgänge hinnehmen mussten.

Dornbirn Mehr als fünf Millionen Übernachtungen verzeichneten die Vorarlberger Beherbergungsbetriebe in der Wintersaison 2025/2026, eine Steigerung um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besucht wurden die Vorarlberger Destinationen von rund 1,305 Millionen Gästen. Für das Nächtigungsplus ist unter anderem den treuesten Vorarlberg-Urlaubern, den Gästen aus Deutschland (+28.600), zu danken, aber auch die Nachbarn aus Ungarn sorgten mit einem Plus von 14.900 Nächtigungen für erfreute Touristiker. Österreichische Gäste buchten rund 460.400 Nächtigungen – rund 13.300 Nächtigungen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Erfreulich und notwendig

Die Steigerung ist erfreulich, aber auch notwendig, denn die Betriebskosten in Gastronomie und Hotellerie sind in den letzten Jahren gefährlich in die Höhe geschossen, was dem zuständigen Landesrat Marco Tittler auch bewusst ist: “Um die Ertragslage der Betriebe zu stärken und die Qualität für unsere Gäste zu steigern, müssen die Rahmenbedingungen kontinuierlich verbessert werden”, erklärt er. Maßnahmen wie der Abbau von Bürokratie oder die Stärkung des Fachkräftemarkts seien wesentlich, um dieses Ziel zu erreichen.

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Vorarlberg Tourismus-Direktor Christian Schützinger und Tourismus-Landesrat Marco Tittler: “Das Winterergebnis 2025/26 ist insgesamt durchaus respektabel”.VT/Mathis

Verteilt haben sich die Gäste im Winter so: Im Vergleich zur Vorjahressaison (November 2024 bis April 2025) erzielten die Tourismusregionen Alpenregion Bludenz, Arlberg, Bregenzerwald und Montafon Nächtigungszuwächse zwischen 1900 und 26.700 Nächtigungen. Die Tourismusregionen Bodensee-Vorarlberg und Kleinwalsertal verzeichneten Nächtigungsrückgänge zwischen 11.900 und 29.200 Nächtigungen. Der Bodensee-Vorarlberg Tourismus litt unter dem Rückgang des Geschäftstourismus. “Das ist vor allem im Rheintal spürbar”, ordnet Tourismusdirektor Christian Schützinger den Rückgang ein. Unterschiede gab es auch bei der Betriebsform. Die gewerblichen Beherbergungsbetriebe verzeichneten eine Nächtigungssteigerung von 2,8 Prozent, während Privatquartiere und andere Unterkünfte einen Rückgang hinnehmen mussten.