Was der Alpla-Arbeitsplatzabbau jetzt auch jenseits der Grenze auslöst

Markt / 02.06.2026 • 15:53 Uhr
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Das Schweizer Unternehmen gilt als Technologieführer in Entwicklung, Bau und Service von Kunststoffmaschinen. Soplar/PD

Nach 155 Stellen bei Alpla: Dieser Maschinenbauer streicht jetzt ebenfalls Arbeitsplätze.

Hard, Altstätten Der Stellenabbau bei Alpla macht  an der Grenze nicht halt. Der langjährige Maschinen- und Anlagenbauer des Konzerns mit muss jetzt ebenfalls handeln. Im Zuge der Schärfung der Unternehmensstruktur wird das weltweit tätige Unternehmen Alpla in der Firmenzentrale in Hard bis Ende des Jahres bis zu 155 Arbeitsplätze abbauen. Auch am Standort Waidhofen an der Thaya kostet die Strukturanpassung im Geschäftsbereich Alplainject laut Firmenangaben bis zu 50 Arbeitsplätze.

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Soplar-Standort in Altstätten – das Unternehmen wurde 1978 gegründet. Soplar/PD

Wie Ostschweizer Medien mit Berufung auf das Unternehmen berichten, zwinge der rückläufige Bedarf beim Verpackungshersteller Alpla das Altstätter Unternehmen Soplar AG zum Handeln. Der Ostschweizer Betrieb baut konkret Extrusionsblasmaschinen und -werkzeuge sowie Streckblasmaschinen und gilt als Technologieführer in Entwicklung, Bau und Service von Kunststoffmaschinen. Wie Soplar mitteilt, könnten bis zu 33 Arbeitsplätze betroffen sein. Aktuell beschäftigt der Maschinenbauer 139 Mitarbeitende. Grund für den Arbeitsplatzabbau sei, das bestätigt auch Soplar-CEO Christian Karg gegenüber Ostschweizer Medien, der rückläufige Bedarf bei Alpla.

Konsultationsverfahren bis Freitag

Die Mitarbeitenden des Maschinen- und Anlagenbauers wurden im Mai informiert, sagt CFO Roland Eugster. Das vorgeschriebene Konsultationsverfahren dauert bis Freitag, 5. Juni. Mit diesem Verfahren soll der Arbeitnehmervertretung genügend Zeit eingeräumt werden, so der “Kaufmännische Verband Schweiz”, um die von Unternehmerseite erhaltenen Informationen zu verarbeiten und Vorschläge zu erstellen. Die Arbeitgeber müssen der Arbeitnehmervertretung schriftlich alle zweckdienlichen Informationen liefern, mindestens die Gründe der Massenentlassung, die Zahl der Arbeitnehmenden, denen gekündigt werden soll, die Zahl der in der Regel beschäftigten Arbeitnehmenden sowie den Zeitraum, in dem die Kündigungen ausgesprochen werden sollen.

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Christian Karg ist CEO des Maschinen- und Anlagenbauers.

Das Altstätter Unternehmen, das auch eine Niederlassung in Indien hat, produziert Verpackungsmaschinen exklusiv für die Harder Alpla Gruppe. Soplar konzentriert sich nach eigenen Angaben seit über 40 Jahren auf die Entwicklung, Herstellung und Wartung von Extrusionsblasmaschinen und -werkzeugen sowie Streckblasmaschinen.