Goldbeck Rhomberg: Bauleistung sinkt in schwierigem Marktumfeld

Unternehmen mit Rückgang im Geschäftsjahr 2025/26. Chancen sieht man vor allem in Hochhäusern und Data Centern.
Wolfurt Goldbeck Rhomberg feiert heuer das 25-jährige Bestehen und das in einem herausfordernden Marktumfeld. Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Wolfurt erzielte im Geschäftsjahr 2025/26 eine Bauleistung von 343 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 7,8 Prozent.

Flächen blieben konstant
Das abgelaufene Geschäftsjahr sei von vorsichtigen Investitionsentscheidungen, anhaltendem Kosten- und Preisdruck, hohen Anforderungen an Finanzierung und Wirtschaftlichkeit sowie komplexen politischen Rahmenbedingungen geprägt gewesen, heißt es von Unternehmensseite. Der Rückgang der Bauleistung von 372 auf 343 Millionen Euro sei dabei vor allem auf die Preisentwicklung zurückzuführen. Die realisierte Fläche blieb laut Geschäftsführer Georg Vallaster hingegen konstant.

800 Bauvorhaben
Trotz des schwierigen Umfelds setzte Goldbeck Rhomberg im vergangenen Geschäftsjahr mehrere Projekte um. So erfolgte der Baustart für das HorizonQuarter in Kirchbichl mit zwei Logistikhallen, einem Parkhaus und einem rund 55 Meter hohen Bürokomplex. Auch das Data Center CH One in der Schweiz wird derzeit realisiert. Fertiggestellt wurde zudem das IT- und Logistikzentrum für Gebrüder Weiss in Wolfurt. Seit der Gründung habe Goldbeck Rhomberg insgesamt rund 800 Bauvorhaben umgesetzt.

Das Unternehmen beschäftigt an zehn Standorten in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein insgesamt 276 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Zahlen und Fakten
Umsatz 2025/2026: 343 Mill. Euro (Vorjahr: 372 Mill.)
Mitarbeitende: 276
Hauptsitz: Wolfurt
Anzahl Standorte: 10 (Wolfurt, Wien, Linz, Graz, Salzburg, St. Gallen, Ruggell, Tirol, Luzern, Villach)
Geschäftsführer: Georg Vallaster, Kurt Mayer, Roman Käß, Thomas Meusburger