So geht Marke: Zwei Rankweiler erhalten renommierten Branchenpreis in Berlin

Markenentwicklung und -führung sind eine Kunst, die umfassende Expertise und Kreativität benötigt. Zwei Vorarlberger wurden jetzt in Berlin mit Gold für eine Schweizer Marke ausgezeichnet.
Rankweil, Wien, Berlin Der German Brand Award ist die wichtigste Auszeichnung für Markenführung im deutschsprachigen Raum und würdigt herausragende Markenstrategien sowie innovative Markenkommunikation. Vergeben wird der Preis vom German Design Council. Und eine der vor Kurzem in Berlin für ihre Arbeit ausgezeichneten Agenturen hat im angesagten 7. Wiener Bezirk ihren Sitz. Was das mit Vorarlberg zu tun hat? Die Designagentur studio senseday ist aber eigentlich ein Vorarlberger Unternehmen.

Denn gegründet wurde das Studio von den Rankweilern Jutta und Richard Ulmer. Ihre Agentur bietet ein breites Leistungsspektrum, das von Markenstrategie und Naming über Corporate Design und Packaging Design, Webdesign und Social Media bis hin zu Audioproduktion und Film reicht. Der Schwerpunkt liege auf multisensorischem Design, das visuelle, akustische und haptische Elemente integriert, um Marken nachhaltig erlebbar zu machen.
Ganzheitliche Markenkonzepte
Jutta und Richard Ulmer entwickeln ganzheitliche Markenkonzepte auf digitaler und analoger Ebene, die offenbar besser funktionieren als manch teurer Versuch, Vorarlberg zur Marke zu machen. Die Gold-Trophäe für “Excellent Brands” haben sie allerdings nicht für den Versuch, ein Bundesland zur Marke zu machen, bekommen, sondern für ihre Arbeit für den ganzheitlichen Markenaufbau der Schweizer Naturkosmetik- und Bio-Kräutertee-Marke Musa Calma. Im Mittelpunkt stehe dabei ein multisensorischer Ansatz, der digitale und physische Markenerlebnisse verbindet und damit genau jenes Bedürfnis anspricht, das zunehmend an Bedeutung gewinnt: “Diese Auszeichnung ist für uns vor allem eine Bestätigung dafür, dass multisensorisches Design heute eine neue Relevanz bekommen hat. In Zeiten von Künstlicher Intelligenz und digitaler Austauschbarkeit wächst das Bedürfnis nach echten, emotionalen Erlebnissen. Es freut uns besonders, dass genau dieser Ansatz Anklang findet”, so Jutta Ulmer.