Entscheidender Schritt: Mit diesen Maßnahmen strahlt das Licht heller

Markt / 12.08.2026 • 16:35 Uhr
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Die beiden Konzerne bündeln ihre Kräfte, um die Digitalisierung von Gebäuden durch offene Standards voranzutreiben. FA/KI

Zwei der größten Player und Innovatoren in der Beleuchtungsindustrie haben gemeinsam offene Smart-Building-Standards entwickelt. Ein Meilenstein in der Branche.

Dornbirn, Fagerhult (S) Die Fagerhult Group mit Ursprung und Sitz in Schweden ist ein führendes, global aufgestelltes Unternehmen im Bereich professioneller Beleuchtung und zählt zu den größten in Europa, das an der Nasdaq Nordic Exchange in Stockholm notiert ist. Zusammen mit der Dornbirner Zumtobel Group hat das schwedische Unternehmen nun ein Projekt initiiert und gestartet, das, so die beiden Unternehmen, “die Zukunft offener Smart-Building-Standards” ist.

Entscheidende Entwicklung

Die Fagerhult Group hat mit dem Vorarlberger Leuchtenspezialisten ein gemeinsames Framework für die Beschreibung, den Austausch und die Nutzung von Beleuchtungsdaten in intelligenten Gebäuden geschaffen. Das Projekt stelle einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur herstellerübergreifenden Interoperabilität dar. (Dabei handelt es sich um die Fähigkeit zum Zusammenspiel verschiedener Techniken, Systeme und eben Organisationen.) Was in anderen Branchen auch schon von anderen Vorarlberger Firmen entwickelt und genutzt wird, ist ein entscheidender Schritt in der Lichtbranche.

Entscheidender Schritt: Mit diesen Maßnahmen strahlt das Licht heller
Mathias Dür, Senior Director Technical & Aftersales Services bei der Zumtobel Group.FA/ZG

Die sogenannte “Lighting Extension”, also die Voraussetzung dafür, dass Beleuchtungssysteme herstellerübergreifend in digitale Gebäudemodelle integriert werden können, wurde auf Basis des Fachwissens von Organic Response, einem Unternehmen der Fagerhult Group, sowie von Tridonic, der Technologiemarke der Zumtobel Group, entwickelt. Ziel sei es, dass Beleuchtungssysteme als vollintegrierter Bestandteil intelligenter Gebäude digital modelliert und nahtlos mit anderen Gebäudesystemen wie Heizung, Lüftung und Klima, Zutrittskontrolle, Belegungs- und Energiemanagement vernetzt werden können, informiert Zumtobel.

Große Vorteile

Selbstredend bietet das große Vorteile für Gebäudeeigentümer, Betreiber und Systemintegratoren, etwa die herstellerübergreifende Integration von Beleuchtungs- und anderen Gebäudesystemen, einen geringeren Integrations- und Wartungsaufwand und eine Verbesserung der betrieblichen Effizienz sowie der Automatisierung durch datengestütztes Gebäudemanagement. “Gemeinsam mit der Fagerhult Group leisten wir einen konkreten Beitrag zu offenen Standards”, so Mathias Dür, Senior Director Technical & Aftersales Services bei der Zumtobel Group.