“Luaga” und staunen: 28 Häuser öffnen ihre Türen in genau einem Monat

Markt / 24.08.2026 • 13:09 Uhr
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Alt und neu ergänzen sich bei diesem Haus in überzeugender Weise, ausgeführt wurde der Holzbau von der Zimmerei Häusler. FA/Lamprecht

In den vergangenen Jahren nutzten Tausende Menschen die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Ansätze für geplante Eigenheime vor Ort zu informieren. Heuer kann man das in 28 Häusern.

ludesch, Schwarzach Am 26. September von 9 bis 16 Uhr werden im Rahmen der Veranstaltung “kumm ga luaga” wieder 28 Eigentümer von Häusern in ganz Vorarlberg ihre Pforten für Bauinteressenten öffnen. Bereits seit dem Jahr 2008 veranstaltet die Vorarlberger Holzbaukunst diesen Tag der offenen Tür, bei dem Interessierte ausgewählte Holzhäuser in Vorarlberg besichtigen und Fragen rund um das Thema “Bauen mit Holz” und natürlich “Wohnen mit Holz” stellen können.

Breite Palette

Auch heuer werden, so Obmann Werner Flatz und Geschäftsführer Siegfried Kohler gegenüber den VN, wieder einige Tausend Gäste erwartet, denen 28 Häuser zur Besichtigung offenstehen. Und es geht nicht nur ums “Luaga”, die Hauseigentümer stehen ebenso Rede und Antwort wie viele Zimmerer und Architekten. Flatz verspricht, dass die offenen Häuser eine breite Palette bieten, “da ist für jeden etwas dabei”. Auf dem Programm stehen Neubauten, Sanierungen, Aufstockungen und Erweiterungsbauten von Einfamilienhäusern sowie Mehrfamilien- und Wohnhäusern.

"Luaga" und staunen: 28 Häuser öffnen ihre Türen in genau einem Monat
Werner Flatz, Obmann der Vorarlberger Holzbaukunst: “Kumm ga luaga macht eine Baukultur erlebbar, die Maßstäbe setzt.”FA/VHBK

Der Holzbau ist eine Vorarlberger Domäne. Bei neu errichteten Gebäuden weist das Land mit 16,0 Prozent den höchsten Holzanteil aller österreichischen Bundesländer auf – gemessen an der Nettonutzfläche im Zeitraum 2013 bis 2023, berichtet Sigurd Maier, der für das Fachmedium Holzbauwelt das regelmäßig erscheinende Trendbarometer Holzbau für Deutschland, die Schweiz und Österreich verantwortet. Die Daten kann Werner Flatz nur unterstreichen. “Es gibt einen Schub nach vorne. Die Auftragslage ist sehr gut”, erklärt er. “Unsere Betriebe haben volle Auftragsbücher.”

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Wohnen mit Holz bietet eine ganze Reihe von Vorteilen und überzeugt auch ästhetisch, wie dieses Beispiel von Bischof & Zündel zeigt. FA/Kummer

Die hohe regionale Wertschöpfung und der nachwachsende Baustoff Holz sind neben dem guten Raumklima und selbstverständlich der architektonischen wie handwerklichen Qualität die wichtigsten Trümpfe der Holzbauer. Das sieht auch Manfred Miglar, Vorstand der Raiffeisen Landesbank, so. Raiffeisen ist seit dem Start des Branchenverbandes “Vorarlberger Holzbaukunst” an der Seite der Zimmerer. Wie Flatz und Kohler ist Miglar erfreut, dass auch das Interesse junger Menschen am Beruf des Zimmerers weiter steigt.

Alle Informationen und Objekte findet man unter holzbaukunst.at/kumm_ga_luaga. Der Eintritt ist frei.

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Rund 30 Objekte in ganz Vorarlberg können bei “kumm ga luaga 2026” besichtigt werden. Hier eine Wohnanlage von Rhomberg Bau. FA/VHBK