1735 neue Lehrlinge starten ins Berufsleben

weiterhin konsequent in die Ausbildung junger Fachkräfte. Doppelmayr
Auch wenn der demografische Wandel anhält, setzen auch heuer wieder Hunderte Jugendliche auf eine duale Ausbildung.
Dornbirn Diesen Herbst starten 1735 junge Menschen in eine Lehrausbildung – nicht gerechnet all jene, die im September und Oktober mitunter noch dazukommen, erklärt Roland Paterno, Leiter der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Das seien junge Menschen, die bislang noch keine Lehrstelle gefunden oder etwa eine Nachprüfung nicht geschafft hätten.

Bei den beliebtesten Lehrberufen zeigt sich auch heuer ein ähnliches Bild wie in den Vorjahren. Bei den Burschen liegen die Bereiche Metalltechnik, Elektrotechnik und Kfz-Technik ganz vorne.

Bei den Mädchen sind es Einzelhandel und Büro, gefolgt von der Metalltechnik, einem früher eher klassischen Männerberuf. Bei Doppelmayr etwa beobachtet man diese Tendenz auch heuer wieder. Von den 43 neuen Lehrlingen haben sich sechs junge Frauen für eine technische Ausbildung entschieden.

Der Beschlägespezialist Grass setzt in der Ausbildung auf das Motto Fördern und Fordern. “Motivierte junge Menschen brauchen Chancen und Bewegungsfreiheit. Wir unterstützen gute Leistungen und legen Wert auf ihre persönliche Entwicklung”, betont Ausbildungsleiter Thomas Witzgall.

Der Logistiker Gebrüder Weiss begrüßt 113 neue Lehrlinge in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Monika Mandl, Leiterin Human Resources Development, ist sich sicher: “Junge Menschen suchen heute mehr als nur einen Ausbildungsplatz. Sie wollen Sicherheit, Perspektiven und eine sinnvolle Tätigkeit.”

Bei Alpla beschränkt sich die Lehrlingsausbildung schon längst nicht mehr auf Vorarlberg. 2012 wurde das System der dualen Ausbildung in Mexiko und China etabliert. Seit 2020 folgten Indien, Polen, Südafrika, Rumänien, die USA und zuletzt Thailand.


