promis im blitzlicht

Menschen / 08.10.2019 • 22:39 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Van der Beek und seine Frau Kimberly freuen sich auf den Nachwuchs. AFP
Van der Beek und seine Frau Kimberly freuen sich auf den Nachwuchs. AFP

Kampf gegen Cybermobbing

Wien Natascha Kampusch wird seit ihrer Flucht aus einem Kellerverlies in sozialen Medien und Online-Foren beschimpft und beleidigt. Viele User hätten ihr den Tod gewünscht, sagte die 31-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Wien. „Am meisten getroffen hat es mich immer, wenn gesagt wurde, dass meine Gefangenschaft nur ein Spaziergang gewesen wäre.“ In ihrem am Mittwoch erscheinenden Buch „Cyberneider. Diskriminierung im Internet“ will Kampusch ihre Erfahrungen teilen und fordert härtere Strafen für Cyber-Mobber. Eine international agierende „Internet-Polizei“ schwebt Kampusch vor.

 

Sechstes Kind

Los Angeles Der US-Schauspieler James van der Beek (42) und seine Frau Kimberly Brook (37) erwarten das sechste Kind. „Unfassbar begeistert“, schrieb der Darsteller am Montag auf Instagram zu einem Foto des Paares mit ihren fünf Kindern. Van der Beek ist seit August 2010 mit Brook verheiratet. Van der Beek teilte auch mit, dass seine Frau zuvor drei Fehlgeburten erlitten habe.

 

„Nicht so viel über Greta Thunberg reden“

Paris Die Schauspielerin Nina Hoss versteht die erregte Debatte über die Klima-Aktivistin Greta Thunberg nicht. „Man sollte nicht so viel über sie als Person reden, sondern über das, was sie sagt“, sagte Hoss der Nachrichtenagentur AFP in Paris anlässlich der Vorstellung ihres neuen Films „Das Vorspiel“. Dass trotz des Klimawandels „nichts Konkretes und Radikales geschieht, ist fürchterlich“, betonte die 44-Jährige. „Da verstehe ich alle Aufregung von Greta Thunberg“, sagte Hoss über die 16-jährige Schwedin, die von einigen bereits als Anwärterin für den Friedensnobelpreis am Freitag gehandelt wird. „Wir hängen an Trumps Mund und an Johnsons Mund, obwohl da nur Lügen rauskommen“, kritisierte Hoss, Tochter des Grünen-Mitgründers Willi Hoss und der Schauspielerin Heidemarie Rohweder.

 

Mutter hat Oscar vorhergesagt

Berlin Für seinen Film „Sling Blade“ gewann Billy Bob Thornton im Jahr 1996 einen Oscar – seine Mutter hatte den Gewinn des wichtigen Filmpreises nach Angaben des 64 Jahre alten US-Schauspielers schon lange vorher vorhergesehen. Dem Promi-Portal „People“ sagte Thornton: „Sie sagte mir ,Du gewinnst einen Academy-Award‘, bevor ich überhaupt Schauspieler wurde. Das war wild.“ Die Moderatoren hatten ihn gefragt, ob seine Mutter als selbsterklärte Hellseherin seine Karriere prophezeit habe. Er habe es zuerst nicht geglaubt, sagte Thornton. „Aber meine Mutter war eine sehr smarte und wundervolle Person. Sehr intuitiv.“ Thorntons Mutter starb im Juli 2017.

„Nun spricht mal ein Mund die Wahrheit, und wir lenken wieder ab.“  Reuters
„Nun spricht mal ein Mund die Wahrheit, und wir lenken wieder ab.“  Reuters