Baldwin soll mit Ermittlern nicht kooperieren

Menschen / 09.01.2022 • 18:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alec Baldwin hat bei einem Filmdreh versehentlich eine Kamerafrau erschossen. AFP
Alec Baldwin hat bei einem Filmdreh versehentlich eine Kamerafrau erschossen. AFP

Der Schauspieler weist die Vorwürfe zurück.

New York Schauspieler Alec Baldwin (63) hat Vorwürfe wegen seines Verhaltens bei den Ermittlungen zu dem tödlichen Zwischenfall am Set des Films „Rust“ zurückgewiesen. Behauptungen, er verweigere die Zusammenarbeit mit den Ermittlern, seien falsch, erklärte Baldwin auf Instagram. „Jede Andeutung, dass ich Anfragen oder Anordnungen oder Forderungen oder Durchsuchungsbefehlen bezüglich meines Telefons nicht nachkomme, ist Blödsinn“, versicherte er.

Baldwin hatte im Oktober bei der Probe für eine Szene des Westerns mit einem Revolver hantiert, aus dem sich ein Schuss löste, der die Kamerafrau Halyna Hutchins tötete und Regisseur Joel Souza verletzte. Baldwin beteuert, nicht gewusst zu haben, dass sich eine scharfe Patrone in dem Revolver befand. Wie diese dorthin kam, ist noch unklar.

Die Ermittler wollen Baldwins Mobiltelefon überprüfen und haben dafür einen Durchsuchungsbeschluss beantragt. Sie wollen Textbotschaften, Bilder, Videos, Anrufe und andere Informationen im Zusammenhang mit den Dreharbeiten sichten.

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