Der Hammer!

Menschen / 03.05.2022 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Versteigert wird etwa ein Porträt von Karl Lagerfeld. afp
Versteigert wird etwa ein Porträt von Karl Lagerfeld. afp

Objekte aus dem Nachlass von Karl Lagerfeld werden versteigert.

Köln Die berühmten fingerlosen Handschuhe, ein Karl-Lagerfeld-Teddybär, ein Porträt mit seiner Katze Choupette: Solche Objekte aus dem Nachlass der Mode-Ikone, die zuvor im Auktionshaus Sotheby‘s in Köln besichtigt werden konnten, werden versteigert. 233 Lose werden in zwei Live-Auktionen angeboten, aufgeteilt in eine Abendauktion am 4. Mai und eine Tagesauktion am 5. Mai. Weitere 250 Lose kommen bis 6. Mai online zur Versteigerung. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 50 und 80.000 Euro. Der Vorab-Schätzwert für alle Lose liegt bei etwa 700.000 Euro. Zwei Tranchen des Lagerfeld-Nachlasses waren bereits im vergangenen Jahr in Monaco und Paris versteigert worden. Sie hatten zusammen 18,2 Millionen Euro erbracht, das Vierfache der Vorabschätzung.

Villa aus dem 18. Jahrhundert

Die meisten Objekte stammen aus Lagerfelds letztem Wohnsitz im französischen Louveciennes bei Versailles. Die Villa aus dem 18. Jahrhundert war vor allem mit Möbeln und Werbeplakaten aus seiner Heimat ausgestattet. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei deutsche Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, darunter mit einer bedeutenden Sammlung deutscher Werbeplakate. Versteigert werden etwa Möbel des Architekten und Designers Bruno Paul. Dazu kommen dunkle Sonnenbrillen, Anzugjacken, Schuhe und ein Ensemble des Zubehörs seiner Katze Choupette.

Die fingerlosen Handschuhe waren sein Markenzeichen.
Die fingerlosen Handschuhe waren sein Markenzeichen.