Briten springen für die Ukraine beim ESC ein

Menschen / 25.07.2022 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der ESC-Sieger 2022: Das Kalush Orchestra mit dem Lied „Stefania“. AP
Der ESC-Sieger 2022: Das Kalush Orchestra mit dem Lied „Stefania“. AP

Der Song Contest 2023 findet in Großbritannien statt.

London Eurovision Song Contest (ESC) – das bedeutet neben dem Wettstreit um das beste Lied auch Glitzerfontänen, bombastische Lichtshows, Windmaschinen, viel Plüsch und Tausende kreischende Fans. Wie passt das zusammen mit Raketeneinschlägen und umkämpften Frontlinien, von denen kaum jemand zu sagen vermag, wo sie morgen, geschweige denn im nächsten Jahr verlaufen werden? Die Verantwortlichen haben nun entschieden: gar nicht. Die Ukraine – die diesjährige Siegerin des Musikwettbewerbs, der größten TV-Show Europas – wird den ESC 2023 nicht im eigenen Land ausrichten. Stattdessen springen die zweitplatzierten Briten ein. „Nach der Anfrage der European Broadcasting Union und der ukrainischen Behörden freue ich mich, dass die BBC zugesagt hat, den Wettbewerb im nächsten Jahr auszurichten“, sagte die britische Kulturministerin Nadine Dorries am Montag.