Am Ende Wehmut und Fröhlichkeit

„Überall kennt man uns, überall liebt man uns, aber dann ist fertig“, musste GF Bertold Bischof bei der Finissage der weltweit bekannten Textildruckerei Rueff in Muntlix feststellen.
Vor zahlreichen Gästen, darunter aktive und ehemalige Mitarbeiter, Freunde, Kunden, Lieferanten und Nachbarn, schüttete der Gastgeber sein Herz aus. „So viel Herzblut und Enthusiasmus von so vielen, die verschwenderische Energie von Gründer Alfred Rueff, das alles soll nun plötzlich keinen Wert mehr haben!“ Genauso wie die in sehr großer Zahl vorhandenen Dessins („nicht für die Haute Couture, sondern für die Mode fürs Schlafzimmer“), die die vielen Gäste, darunter Sparkassen-Vorstand Anton Steinberger und LSth. a.D. Karlheinz Rüdisser, gegen kleines Geld mit nach Hause nehmen konnten.
Eine tröstliche Abschiedsrede hielt dann Albert Ruetz, der Schwiegersohn von Bischofs Vorgänger, Oliver Bischof, sprach schließlich über „Die Spuren von Friedensreich Hundertwasser in Muntlix“. Beiträge zum Abschied lieferten auch Investor Markus Kopf und Chefdesigner Christian Köll.
Für die musikalische Umrahmung sorgte Bischofs Band „Die Zitternden Lippen“, die zum Schluss mit „John Browns Body“ gemessenen Schrittes durch die Produktionshalle zog.



