Zukunftsimpulse für Modeanbieter

Vortrag von Klaus Kofler bei Neujahrsempfang für WKV-Fachgruppe Mode & Bekleidungstechnik.
Rankweil “Wir müssen an unserer inneren Zukunft arbeiten”, führte Zukunftsforscher und Keynote-Speaker Klaus Kofler bei seinem Vortrag im Rahmen des fünften Neujahrsempfangs der Fachgruppe Mode & Bekleidungstechnik eine Voraussetzung für die Bewältigung der Herausforderungen an.

Im Veranstaltungsbereich von Gstach in Rankweil-Brederis erklärte er, dass es nicht nur um Strategie gehe, sondern um Identität. Dem Thema Kreislaufwirtschaft werde man durch Neudenken von Design gerecht. Für entscheidend hält der Autor des bald erscheinenden Buchs “Ressource Zukunft” weiters die Beschäftigung mit der Frage “Wie schaffen wir einen sozialen Organismus?” Damit meint er die Vernetzung verschiedener Bereiche wie Wohnen, Soziales, Einkaufen.

Als Reaktion auf das veränderte Einkaufsverhalten hatte zuvor WKV-Vizepräsidentin Jennifer Bitsche verstärktes Neuromarketing empfohlen. Ihr zufolge braucht es Emotionalität und Sichtbarkeit, statt 24 neuer Kollektionen jährlich einfach kleinere Veränderungen. Die Konsumenten seien durch das Überangebot einerseits überfordert, andererseits sorge es für eine Dopaminausschüttung.

Innungsmeister Martin Übelhör bezeichnete die Branche als “krisenerprobt”, für die Mehrheit bleibe es weiter schwierig. Der nach der Kammerwahl gebildete neue Ausschuss habe einen Strategieworkshop im Lustenauer Stickereimuseum organisiert und setze auf Bildungsarbeit. Für den musischen Teil des von Lukas Greussing moderierten Abends sorgten Sängerin “Harmeny” (Carmen Aichner-Liepert) und Zauberkünstlerin Kerstin Andreatta.










