Von Stahl, Textil und Farbe

Dornbirn: FRO startet Ausstellung im Landesfunkhaus.
Dornbirn Die “Kunsthalle FRO” im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn präsentiert 2026 erneut drei spannende Ausstellungen. Die Vorarlberger Künstlerinnen und Künstler Selina Reiterer, Mathias Garnitschnig und Elena Apollonio beziehen sich direkt auf die räumlichen und institutionellen Bedingungen des Gebäudes.

Gestartet wird das Ausstellungsjahr mit “Everything is unreal” von der Vorarlberger Künstlerin Selina Reiterer. Dabei wird das ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn erneut zur Ausstellungsfläche für Vorarlberger Gegenwartskunst.

Im Foyer präsentiert Reiterer eine großformatige Rohrstahl-Trägerkonstruktion mit vier aufgespannten Textilflächen im Farbschichtdruck. Die digitalen Transferzeichnungen auf Baumwolle und Kunstseide nehmen sich wie blau schillernde Leinwände aus. Sie erinnern an Split-Screens und filmische Sequenzen, nur dass sich hier nicht das Bild, sondern die Betrachterinnen und Betrachter bewegen.

Durch die Schichtung der Motive entsteht eine intensive Farbigkeit und ein markantes Licht- und Schattenspiel. Sie erschafft die Illusion der Tiefe des Raums, aber in der Fläche.

Eröffnet wurde der Kunstreigen gemeinsam von ORF-Landesdirektor Markus Klement und Bundesrätin Christine Schwarz-Fuchs. Kulturkorrespondentin Jasmin Ölz und Ausstellungskurator Marbod Fritsch konnten neben Barbara Schöbi-Fink, Rudl Lässer, Peter Wehinger, Uta Belina Waeger und Erhard Witzel auch Anne Zühlke oder Gernot Riedmann mit Rosmarie begrüßen.
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