Empowerment, Partizipation und dampfende Suppe

Bregenz: Traditioneller Familienfasttag lockte ins Landhaus.
Bregenz Unter dem Motto “Teilen spendet Zukunft” luden die Vorarlberger Landesregierung unter Landeshauptmann Markus Wallner und die Katholische Frauenbewegung mit ihrer Vorsitzenden Waltraud Girardelli zum traditionellen Benefiz-Suppenessen ins Landhaus-Foyer nach Bregenz ein.
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Seit 1958 lädt die Katholische Frauenbewegung (kfb) mit der “Aktion Familienfasttag” alljährlich und österreichweit dazu ein, einen konkreten Beitrag für mehr Solidarität in der Welt zu leisten.

Dieser Tag wird dadurch zum Zeichen für weltweit gelebte Frauensolidarität, Ernährungssouveränität, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es, Frauen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, um die eigene Lebensqualität und die ihrer Familien nachhaltig zu verbessern.

2026 richtet die Aktion ihren Blick auf Indien und auf Projekte wie SEEDS. SEEDS ist in 131 Dörfern aktiv. Die Organisation arbeitet seit 1995 mit indigenen Frauen (Adivasi) im ostindischen Bundesstaat Jharkhand. Rund 3000 Frauen engagieren sich dort für ein Leben ohne Gewalt, für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Denn Partizipation ist der Schlüssel zu einer gerechteren Gesellschaft. Empowerment beginnt dort, wo Frauen gehört werden, mitreden und mitgestalten können. Der erzielte Spendenerlös fließt heuer in dieses Projekt.

Die Besucher ließen sich die von Chefkoch Stefan Hechenberger und seinem Team mit viel Liebe zubereiteten 300 Teller Grießsuppe mit Wurzelgemüsestreifen sowie das Brot des Lauteracher Bäckermeisters Christian Hutter gut schmecken, darunter Bischof Benno Elbs, Landesstatthalter Christof Bitschi, Landesrat Christian Gantner, Jodok Kaufmann, Finanzkammerdirektor Andreas Weber, Michael Rauth oder Pater Abt Vinzenz Wohlwend.




