Von Feldkirch an die Staatsoper Wien: Fabian Tobias Huster tanzt auf großen Bühnen

Köpfe von morgen 2026: Fabian Tobias Huster aus Feldkirch ist als Tänzer, Schauspieler und Choreograf erfolgreich. Unter anderem realisiert der 30-Jährige künstlerische Herzensprojekte und Produktionen mit pädagogischem Mehrwert.
Feldkirch Fabian Tobias Huster hat bereits bei vielen renommierten Produktionen als Tänzer und Schauspieler mitgewirkt: zum Beispiel bei der von Claus Guth inszenierten Oper Turandot an der Staatsoper Wien. Darüber hinaus realisiert der 30-Jährige allein oder im Team eigene Projekte. Unter anderem ist er Teil der Theaterproduktion Zunder, die die Konfrontation von Kindern und Jugendlichen mit sexualisierten Inhalten in digitalen Medien thematisiert. Das Stück gewann bei der Nachwuchsförderung MAGMA und wurde für den STELLA*25-Darstellender.Kunst.Preis nominiert.



Künstlerische Eigenproduktionen
Huster wuchs in Feldkirch auf und studierte später zeitgenössische Tanzpädagogik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. In dieser Zeit war er Leiter der Jugendgruppe des MusikTheaters an der Wien, wo er im Jahr 2023 auch die Choreografie für ein Jugendstück erarbeitete. Heute hat er seinen Lebensmittelpunkt sowohl in der Hauptstadt als auch in Feldkirch.



Beim Vorarlberger Verein “Kunstkreis C – Circle of Art” ist Huster seit drei Jahren künstlerischer Leiter, wo er sich größtenteils ehrenamtlich engagiert. Dazu gehört die Organisation der Sommerworkshop-Woche “So WoW!”. “Ich liebe es, selbst Projekte zu entwickeln und meine Kreativität entfalten zu können”, sagt Huster. Zur Förderung eigener Inszenierungen wurde er im Februar aus mehreren Einreichungen für ein Stipendium des Landes Vorarlberg ausgewählt. Zu seinen jüngsten Produktionen zählt “HUUND” – eine immersive Installation und Performance, die die Sage vom Klushund neu interpretiert.