Alpkäseanschnitt in Andelsbuch: Sorge um die Zukunft der Alpen

30. Vorarlberger Alpkäseanschnitt im Rathaussaal mit eindringlichem Appell.
Andelsbuch “I säg öu oans: Wenn die Alpen gehen, dann geht die Seele”, sagt “Käsekaspar” Greber. Er warnt davor, dass viele Alpen nicht mehr bewirtschaftet werden könnten – weil die Hartkäse aus harter Handarbeit oft zu schlecht bezahlt werden und Wölfe die Tiere gefährden.

Die 30. Auflage des von ihm initiierten Alpkäseanschnitts veranstaltete er in Zusammenarbeit mit der “Bregenzerwälder Käsestraße” im Rathaussaal von Andelsbuch. Dort gab es mehr Platz für Bewirtschafter von neun Vorarlberger Alpen, die Käsestraße, drei Greber schon länger verbundene Käseerzeuger aus dem Glarus, dem Berner Oberland und der Westschweiz und viele Besucher.

Sie alle erlebten nach der Begrüßung durch Moderator Philipp Wüstner und ersten Ausführungen von Caspar den Vortrag von Reinhard Haller über das Reifen von Käsen und Menschen.

Der Psychiater kann nicht begreifen, warum das Wohl von Wölfen über das von Alptieren gestellt wird und berichtete von einer Untersuchung der Universität Zürich nach dem Riss von 40 Schafen. Es gebe weltweit sehr viele Wölfe, durch die Erweiterung um den Alpenraum werde ihre räumliche Verbreitung nur um drei bis fünf Prozent erweitert.

Der tief von Caspars Besorgnis um die Lebensfähigkeit der Region im Falle des Verlusts der Alpen berührte Erich Schwärzler sprach ihm und den Älplern größte Wertschätzung aus. Für die musikalische Begleitung sorgten die von Heinz Feuerstein geleiteten Warther Alphornbläser, die von geleitete “Wäldar Tonzmusig” sowie Anton und Philipp Lingg.













