Vier Ausstellungen, ein Haus: Was derzeit im Künstlerhaus Bregenz passiert

Bregenz: Ausstellungseröffnung lockte zahlreiche Vernissagegäste ins Thurn und Taxis.
Bregenz Im Künstlerhaus Bregenz wurden vor Kurzem vier Ausstellungen eröffnet. Zudem wird das Format “… im Erdgeschoss” weitergeführt.
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Die Ausstellung “Zur Zeit Innsbruck – supercalifragilisticexpialidocious” der Klasse formerlynotknown vom Institut Urban Design der Universität Innsbruck untersucht Architektur als visuelle Sprache und macht durch die Überlagerung ikonischer Grundrisse aus Los Angeles mit Figuren der Alltagskultur deren gemeinsame semiotische Struktur sichtbar.

Parallel dazu realisiert die Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs mit dem Format “… im Erdgeschoss” einen experimentellen Open Call.

Unfertiges, Verworfenes und Prozesshaftes rücken in den Mittelpunkt. In drei zehntägigen Interventionen bespielen Melanie Berlinger und Anna Stemmer (“Kacheln und Küche”) das Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk.

Weitere Ausstellungen widmen sich individuellen Positionen. Birgit Pleschberger zeigt Zeichnungen, Collagen und Grafiken, die Schrift und Bild poetisch verbinden. Wolfgang Bender präsentiert mit “FERRARA 44°” Arbeiten aus seiner Serie “Atem”, in denen Zeichnung und Atemrhythmus existenzielle Erfahrungen reflektieren.

Viktor Platonow gibt mit “Lebenslinien – 9 Jahrzehnte” Einblick in ein jahrzehntelanges Schaffen zwischen abstrakt-symbolischem Expressionismus und farbenintensiver Bildwelt.

Den einführenden Worten von Präsidentin Sarah Kirsch (Berufsvereinigung) sowie Helmut Swozilek lauschten Markus Reichart, Robert Walter und Jutta Egger ebenso interessiert wie Jürg Zumtobel, Phillipp Seiler oder Gernot Riedmann mit Enkelin Mila.



