Warum ein Wein aus dem Burgenland sogar in Japan Geschichte schrieb

Beim “Weinfrühling” im “Montafoner Hof” sind jedes Jahr andere Winzer zu Gast.
Tschagguns Im Kalender vieler Genießer hat der “Montafoner Weinfrühling” schon lange einen fixen Platz. Zur jüngsten Auflage begrüßte Gertrud Tschohl im Namen des ganzen Teams die zahlreichen Gäste und wünschte ihnen “allen einen genussreichen und stimmungsvollen Abend”.

Wer zum ersten Mal dabei war, erfuhr, dass er sich frei durch die verschiedenen Gasträume und auch durch die Küche bewegen konnte. Und dass er dort bleiben durfte, wo ihm das vielfältige Wein- und Kulinarikangebot besonders zusagte.

Das Angebot an Rebensäften spiegelt die Schwerpunkte der Weinkarte wider: internationale Rebensäfte sowie solche aus Österreich, dem Bündner Land und dem Bodenseeraum.
Aus Überlingen war Patrizia Kress dabei, die beim Essengehen mit ihrem Johannes gerne denselben Wein zu verschiedenen Speisen probiert, etwa Burger und Saibling. Wenn sie von einem Wein immer wieder einen Schluck nimmt, schmeckt er für sie wie frisch gefallener Schnee.

Nicht ohne Grund trägt der Wein des burgenländischen Winzerpaares Silvia und Kurt Kaiser den Namen “Tenno”. Niemand Geringerer als der damalige japanische Kaiser (“Tenno”) hat sehr gerne den Wein getrunken, den der 1938 mit einer christlichen Mission ins Land der aufgehenden Sonne ausgewanderte Opa Kaiser als Messwein produziert hat.

Die am Leithaberg lebenden Kaisers haben heute noch eine Repräsentanz in Japan. Der Winzer Tom Strommer setzt auf “Battonage”, das tätliche Aufrühren der Hefe.













