“Das ist Stoff für ein Buch, vielleicht sogar für einen Film!”

Jürgen Piffer stellte seinen Roman “Verbotene Liebe” im Kolpinghaus Dornbirn vor.
Dornbirn “Das ist Stoff für ein Buch, vielleicht sogar für einen Film!” Das hörte der im Hauptberuf als Konsulent für wirtschaftliche Themen tätige Jürgen Piffer immer wieder, wenn er Teile seiner Familiengeschichte erzählte.

Nach langem Zögern machte er sich daran, seinen ersten Roman zu schreiben, zwei weitere sollen folgen. Die Hauptpersonen sind seine Großeltern und seine Mutter Helga.

Die 14-jährige Südtirolerin Maya und der etwas ältere Narciso, italienischer Sohn einer Umsiedlerfamilie, verliebten sich im Sommer 1941. Weil Mayas Vater der Verbindung nicht zustimmte, zeugten die beiden im einzigen ihnen bleibenden Sommer Helga, aber Mayas Vater war “ein Bastard lieber als ein Welscher Schwiegersohn”.

Helga wurde zur Familie Fulterer nach Bozen geschickt, in deren Modesalon sie arbeitete, die das Kind wie heimlich mit dem Großvater vereinbart adoptierte und die Mutter wegschickte, als die Familie schon in Dornbirn lebte und Helga neun Jahre alt war. Sie heiratete ihren Nachbarn Oskar und begegnete erst 50 Jahre später dem inzwischen in Buenos Aires verheirateten Narciso. Aus dem auf Amazon bald auch in Italienisch und Spanisch erscheinenden Buch las der Autor vor Mitgliedern des Verbands der Südtiroler in Vorarlberg.




