Zaubereien, Symbolik und ein Engel am Emsbach

Hohenems: Neue Ausstellung am m2-Kunst lockte zahlreiche Kunstinteressierte.
Hohenems Bei frühsommerlichen Temperaturen wurde auf der Kulturplattform m2-Kunst am Hohenemser Emsbach die neue Skulptur des Künstlers Arno Egger feierlich eröffnet.
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In ihren Ansprachen würdigten Galerist Dieter Heidegger und Kurator Günther Blenke die Arbeit Eggers als kraftvollen und poetischen Beitrag. Mit “Abrakadabra: Der Brennende (Seraph)” erweitert die Initiative “ein m2 KUNST” ihre Reihe markanter Installationen um eine weitere eindrucksvolle Position.

Der Titel verweist auf den Seraph, jenes brennende Engelswesen aus der religiösen Symbolik, und eröffnet zugleich Raum für vielfältige Interpretationen. Die Figur beeindruckt durch ihre archaische Erscheinung ebenso wie durch ihre stille, beinahe meditative Präsenz.

Nach der Bearbeitung wurde die Skulptur geflämmt und erhielt dadurch eine tiefschwarze Patina, die die natürliche Struktur des Holzes eindrucksvoll hervorhebt. Je nach Lichteinfall verändert sich die Wirkung der Oberfläche.

Zahlreiche Kunstinteressierte, darunter Autor Conrad Amber, Günter Reis (Collini), Hubert Häusle, Künstler Roland Adlassnigg oder Rainer Gisinger nutzten die Gelegenheit, das eindrucksvolle Werk erstmals im öffentlichen Raum zu erleben und mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.





