Die faszinierende Geschichte der Edith Tudor-Hart ist in Dornbirn zu sehen

Das Flatz-Museum zeigt einen Querschnitt durch das fotografische Schaffen.
Dornbirn Am Mittwochabend wurde im Dornbirner Flatz-Museum die Ausstellung “Edith Tudor-Hart – a woman’s many faces” eröffnet. Die Schau widmet sich einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der europäischen Fotografiegeschichte und beleuchtet das Leben und Werk der 1908 in Wien geborenen Fotografin, Pädagogin und politischen Aktivistin.
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Zur Eröffnung konnte die Leiterin der Kulturabteilung Christiane Zaunmair gemeinsam mit Bürgermeister Markus Fäßler und Vizebürgermeister Alexander Juen zahlreiche Besucher, darunter Stadtmuseumsleiterin Petra Zudrell, Künstler Rudl Lässer, Heidi Mark, Klaus Lingg, Evi Rusch, Renate Schmidinger, Roland Jörg, Kurt Wintersteiger, Werner Branz und Klaus Luger begrüßen. Die Vernissagerede hielt Direktor Kurt Kaindl vom Fotohof Salzburg, der auch den umfangreichen Nachlass Edith Tudor-Harts wissenschaftlich betreut.

Die Ausstellung präsentiert 88 gerahmte Fotografien sowie sieben großformatige Wallpaper-Arbeiten und wurde von Isabelle Drexel gemeinsam mit Helena Kalleitner kuratiert.

Bereits in den 1930er-Jahren dokumentierte Edith Tudor-Hart soziale Missstände, Armut und die Lebensrealität der Arbeiterklasse in Wien und London. Ihre Aufnahmen zeichnen sich durch eine eindringliche Bildsprache aus.




