Vier Männer mit Vorbildcharakter

Kunstwerk am Bregenzer Gondelhafen soll an Festspielmitbegründer und -gedanken erinnern.
Bregenz “Das Zusammenspiel dieses Viergespanns war ein Glücksfall”, stellte Stadtarchivar Thomas Klagian am Ende seiner Ausführungen über die maßgebliche Rolle von Kurt Kaiser, Eugen Leissing, Adolf Salzmann und Julius Wachter bei der Gründung der Bregenzer Festspiele fest.

Anlass für den Rückblick war die offizielle Übergabe der Stele in der Ecke des Gondelhafens, die Künstlerin Sabine Lingenhöle-Rainer und Metallbildhauer Joschy Deuring gemeinsam gestaltet haben.

Kaiser brachte renommierte Künstlerinnen und Künstler sowie die Wiener Symphoniker an den Bodensee, Landeskulturreferent und Bundesrat Leissing warb auf Landes- und Bundesebene sowie bei der französischen Besatzungsmacht für das Projekt.

Stadtrat sowie Kultur- und Fremdenverkehrsamtsleiter Salzmann brachte viel Energie und Organisationstalent ein, Bürgermeister Wachter brachte das Bauamt ins Spiel und machte finanzielle Mittel verfügbar, er war auch der erste Präsident. “Seit der Gründung der Festspiele sind zehn Millionen Menschen gekommen”, stellte Präsident Hans-Peter Metzler fest, für den das Kulturereignis nicht elitär geworden, sondern allen Interessierten zugänglich ist. Klagian zog einen Vergleich zwischen den schwierigen Zeiten damals und heute, rief zu mehr persönlichem Engagement auf.











