Anschlussstelle Hohenems: Grundstücke gesichert und neuer Zeitplan

Seit 2019 laufen die Vorarbeiten am Umbau der Anschlussstelle bei Hohenems. Das sind die aktuellen Pläne.
Hohenems Angekündigt wurde der Umbau der Anschlussstelle bei Hohenems bereits 2019: Ein neues Verkehrskonzept mit ampelgeregelten Kreuzungen an der Rheinstraße, einem zweispurigen Kreisverkehr samt neuen Zufahrten zu den umliegenden Betriebs- und Geschäftsgebieten und einem verkehrsberuhigten neuen Fahrradweg vorbei am Cineplexx bis zum Grenzübergang wurde in Aussicht gestellt. Der voraussichtliche Baubeginn des 16,4-Millionen-Euro-Projekts war für 2021 vorgesehen.

Im Februar 2024 lag die Kostenschätzung bereits bei knapp 35 Millionen Euro. Damals beschloss die Stadtvertretung der Stadt Hohenems das Finanzierungsübereinkommen mit der ASFINAG und dem Land Vorarlberg zum Um- und Neubau der Autobahnanschlussstelle Hohenems. Die Stadt übernahm einen Kostenanteil von 4,41 Millionen, das Land Vorarlberg etwa 21 Millionen und die restlichen rund neun Millionen Euro die ASFINAG. Erwarteter Baubeginn war spätestens 2026.
Baubeginn 2027
Mit März 2026 konnte man nun um 270.000 Euro das letzte Grundstück für den Umbau sichern, wie der ORF berichtet. An den grundsätzlichen Plänen hat sich wenig geändert: Der Kreisverkehr direkt bei der Anschlussstelle wird zweispurig ausgeführt, die Mautstelle der ASFINAG wird neu angebunden. Von ihm soll künftig eine Spange Süd südlich des Emsparks nicht nur entlang der von Bludenz kommenden Abfahrt der A14 das Betriebsgebiet erschließen, sondern auch den Kreisverkehr mit der Zufahrt zum Cineplexx zwischen Sutterlüty und Inhaus verbinden. Der Kreisverkehr beim Hornbach wird zu einer ampelgesteuerten Kreuzung umgebaut. Der Hornbach erhält vom Stadtzentrum kommend eine neue Zufahrt. Der Radweg zur Schweizer Grenze wird mit einer Unterführung bei der Hornbachkreuzung verkehrsberuhigt.

Laut dem ORF rechnet man im Büro des zuständigen Landesstatthalters Christof Bitschi mit einem Baubeginn im Herbst 2027 und einer Fertigstellung im Jahr 2030.