Darum trauert die Asfinag um einen Mitarbeiter

Bei der Überkopfanzeige auf Höhe Götzis trauert die Asfinag um einen Mitarbeiter.
Wien, Völkermarkt So mancher Autofahrer mag sich auf dem Arbeitsweg gewundert haben: Die Überkopfanzeige auf der A14 bei Götzis gibt die Anteilnahme der Asfinag anlässlich eines Todesfalles im Unternehmen bekannt. Grund ist ein tragischer Unfall auf der Südautobahn A2.
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Der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Klagenfurt war am Montagnachmittag gerade mit zwei Kollegen dabei, auf einem Abschnitt der A2 Südautobahn bei Völkermarkt Mäharbeiten durchzuführen. Diese Tagesbaustellen werden auch entsprechend abgesichert, betont die Asfinag. Dazu fuhr ein Unimog mit Mäheinrichtung vor einer Straßenkehrmaschine – als Abschlussfahrzeug wurde ein Absicherungs-Lkw mit Aufprallschutz verwendet. Gegen 14 Uhr war ein Sattelzug aus Italien aus bisher noch unbekannter Ursache gegen den Asfinag-Lkw geprallt. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass der Absicherungs-Lkw mehrere Meter nach vorne geschleudert wurde.
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Durch die Wucht des Anpralls wurde der Lenker des Sattelzugs, ein 47-jähriger Italiener, im Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Für den Lenker des Absicherungs-Lkw, einen 42-jährigen Mann und zweifachen Vater aus dem Bezirk Klagenfurt-Land, kam jede Hilfe zu spät, und er starb noch an der Unfallstelle. Ein weiterer Mitarbeiter wurde zudem schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zur Erhebung des Unfallherganges und wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten war die A2 in diesem Bereich stundenlang gesperrt.
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“Dieser Unfall macht uns tief betroffen”, zeigten sich die Asfinag-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser bestürzt. “Uns allen ist bewusst, dass die Arbeit auf der Autobahn gefährlich ist, und deswegen appellieren wir heute noch einmal besonders an alle Verkehrsteilnehmer, auf unsere Mitarbeitenden aufzupassen. Die Autobahn ist ihr Arbeitsplatz, und hinter jeder Warnweste steht ein Mensch.”
Kampagne der Asfinag
Die Asfinag hat erst vor zwei Wochen genau mit diesem Appell die Verkehrssicherheitskampagne “Meine Mama/mein Papa arbeiten für dich. Danke, dass du aufpasst” gestartet. “Wir würden uns wünschen, dass wir solche Kampagnen nicht brauchen. Aber dieser Unfall führt uns auf furchtbare Weise vor Augen, dass sie leider mehr als notwendig ist.” Aktuell ist die Kampagne aus diesem Grund auch auf allen Überkopfwegweisern auf allen Autobahnen in Österreich geschaltet. Dies gilt gerade für Vorarlberg, mit Baustellen entlang der A14 von Hörbranz bis Nüziders.