Als Draufgabe gibt’s nun edle Metalle

Motor / 06.06.2014 • 11:49 Uhr
Kia Rio: Der einst unauffällige Kompakte ist in der zweiten Generation zum Kleinwagen geschrumpft, und er ist seit 2011 ein echter Europäer.
Kia Rio: Der einst unauffällige Kompakte ist in der zweiten Generation zum Kleinwagen geschrumpft, und er ist seit 2011 ein echter Europäer.

Kia hat auch für den Rio die Mitgift neu eingeteilt: in „Titan“, „Silber“ und „Gold“.

Kia. Längst passé sind die Zeiten, als der Rio im Jahr 1999 seine Modell-Karriere als Mittelding zwischen Kompaktem und Kombilimousine startete. In seiner zweiten Generation, ab 2005, fiel er durch sein nunmehriges Kleinwagen-Dasein und -Design optisch noch recht wenig auf. Das änderte sich gründlich im Jahr 2011, als Kia ihm ein wirklich modisches Outfit verpasste, mit der typischen Tigernasen-Front, keilförmigem Karosserieschnitt – wahlweise drei- oder fünftürig – und mit keck hochgezogenem Heck.

Europareife

Damit zog er seinen Konzern-Brüdern von Hyundai nach, erbte auch deren technische Gene, die ihm endgültig zu Europareife verholfen haben.

Zu Beginn dieses Jahres ordnete Kia Österreich die Ausstattungen für die komplette Modellpalette neu. Damit spendierte man auch dem Rio edle Metalle. Die heißen „Titan“, „Silber“ und Gold“.

Schon ab der Basis sind beim Kia Rio (manuelle) Klimaanlage, Bluetooth-Freisprechanlage und MP3-/CD-Radio an Bord. Im Top-Niveau gibt’s neben anderem LED-Tagfahrlicht, Lenkradheizung und Heck-Parksensoren dazu.

Das Motorisierungs-Offert ändert daran nichts. Zu haben sind ein 1,2-Liter-Benziner mit 70 oder 85 PS, ein 1,1-Liter-Diesel mit 75 PS sowie ein 1,4-Liter-Selbstzünder mit 90 PS.

Preis: ab 12.990 Euro. Das ist der Tarif für den 1,2 MPI (Vierzylinder-Benziner) mit 70 PS und manuellem Fünfgang-Getriebe in der Ausstattungsstufe „Titan“.

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