Entscheidung zwischen niedlich und sportlich

Suzuki bietet den Swift entweder als City-Typ oder als dynamisch agi-len Kurvenräuber an.
Suzuki. Signifikant gewandelt hat sich der Swift im Laufe seiner bisher mehr als vier Modelljahrzehnte. Bei seinem Start im Jahr 1983 wirkte er optisch bewusst zurückhaltend, um nicht zu sagen recht bieder. Auch hat ihn das Flair des leicht barock angehauchten bescheidenen Japanischen bis zum großen Modellwechsel von 2005 begleitet. Mit einer grundlegenden Design-Änderung ist er zum auffallend feschen und pfiffigen Stadtflitzer gereift, auch wurde ihm wesentlich höhere Sportlichkeit mit auf den Weg gegeben. 2010 erfolgte eine Modell-Überarbeitung. Das Facelift von 2013 bescherte ihm optischen und technischen Feinschliff. Das änderte nichts am dualen Angebot: Man kann sich entscheiden zwischen niedlichem City-Flitzer oder sportlichem Kurvenräuber (was erkennbar ist am Namenszusatz „Sport“). Als Stadt-Typ ist der Swift entweder mit einem 1,2-Liter-Benziner mit 69 respektive 90 PS oder 94 PS oder mit einem 1,3-Liter-Diesel mit 75 PS motorisiert. Bei Ersterem besteht die Option auf drei oder fünf Türen. Zweiterer ist nur als Fünftürer zu haben. Auch die Kombination Benzin und Allrad oder Benzin und Vier-Stufen-Automatik anstelle des manuellen Fünfgang-Schaltgetriebes wird ausschließlich in Verbindung mit fünf Türen angeboten. Der Sportler hingegen, angetrieben von einem 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 136 PS und manueller Sechsgang-Schaltung, ist entweder mit drei oder mit fünf Türen zu haben. Gegenüber seinen zahmeren Brüdern ist er serienmäßig mit einem Sportfahrwerk und eigens abgestimmter, direkter sowie präziser Lenkung ausgerüstet.
Preis: ab 10.990 Euro. Das ist der Tarif für den dreitürigen 1,2 mit 90 PS (Vierzylinder-Benziner) und manuellem Fünfgang-Getriebe in der Ausstattungsstufe „pure“. Der Swift Sport kostet ab 18.990 Euro (drei- und fünftürig).