Evolutioniertes Design, optimierte Manieren

Mehr als nur ein Face- und Technik-Lift steckt
im neuen Mini.
Mini. Mehr als eine Auffrischungskur hat die englische BMW-Tochter ihrer gar nicht kleinen Modellfamilie verordnet. Den Anfang gemacht hat der Mini Hatch, die weiteren Varianten von Country- bis Paceman etc. folgten oder folgen nach. Das Gesicht wurde behutsam geliftet. Doch neu ist die Basis: eine Frontantriebs-Plattform, die sich die Minis mit dem künftigen BMW Active Tourer teilen. Dazu kam eine signifikante Neuordnung im Interieur. Der Tacho ist nun hinterm Lenkrad, direkt im Blickfeld, postiert, die Fensterheber-tasten sind in die Seitentüren versetzt. Unter die Fronthaube gepackt hat man zwei neue Motoren, beides Dreizylinder mit Doppelturbo-Aufladung mit jeweils 1,5 Liter Hubraum. Der Otto-Kandidat leistet 136 PS (Cooper), der Selbstzünder – er wird in Österreich, im Motorenwerk Steyr, gebaut – hat 116 PS (Cooper D). Zu diesem Duo gesellt sich, neben den Einsteiger-Aggregaten – 1,25-l-Benziner mit 102 PS (One) und 1,5-Liter-Diesel mit 95 PS (One D) –, ein Zweiliter-Vierzylinder, ebenfalls ein Twin-Turbo, mit 192 PS (Cooper S). Damit sollen die Briten zurückhaltendere Konsum-Manieren entwickeln. Für den Diesel sind 3,5 Liter pro 100 km im Norm-Mix angegeben (CO2: 92 g/km).
Preis: ab 17.940 Euro. Das ist der Tarif für den Mini One (1,25-Liter-Dreizylinder-Benziner) mit 102 PS und manuellem Sechsgang-Getriebe in der Ausstattungsstufe „Austrian Salt“.