Wolfsburger mit Rucksack

Der Golf Variant variiert zwischen luftigem Passagier- und respektablem Laderaum.
VW. GTI, TDI, diese Kürzel kennt jeder, und jeder assoziiert damit Volkswagen. Doch jetzt kommen neue Buchstaben-Kombinationen dazu. TGI zum Beipiel. Dahinter steckt (bivalenter) Erdgasantrieb. Und der ist für die Rucksack-Variante von Österreichs beliebtestem Wolfsburger, dem Golf Variant, eine verbrauchssparsame Aggregate-Option in Form eines 1,4-Liter-Turbobenziners, der für den Betrieb mit Erdgas optimiert ist. Dazu wird sich demnächst eine Plug-In-Hybrid-Version gesellen, mit wieder einem neuen Kürzel: GTE. Doch das ist – noch – Zukunftsmusik, wenn auch eine sehr nahe. Inzwischen laden die bestehenden Antriebsoptionen – außer dem CNG-Offert sind das Turbobenziner und Turbodiesel im Hubraumbereich zwischen 1,2 und 2,0 Liter, in einer Leistungsbandbreite von 85 bis 150 PS, gekoppelt mit manuellem Fünf- oder Sechsgang- beziehungsweise Sechs- oder Siebengang-DSG – entweder fünf Personen mit durchschnittlich viel Gepäck oder eine Person mit sehr viel Ladegut ein. Beim Erdgastriebling zwar mit einer kleinen Einschränkung – um rund hundert Liter – aufgrund des CNG-Reservoirs im Kofferraumboden. Doch ist das bei einer möglichen Reichweite von bis zu rund 1400 Kilometern eine verschmerzbare Einbuße.
Das Ladevolumen: 605 bis 1620 Liter. Der Preis: ab 20.560 Euro. Das ist der Tarif für den 1,2 TSI mit 85 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Trendline“. Die TGI-Version kostet ab 25.390 Euro.