Hilfe bei einer Notbremsung

Motor / 12.12.2014 • 14:27 Uhr
Der Notbremsassistent der Mercedes B-Klasse soll dafür sorgen, dass die Zahl der schweren Auffahrunfälle um 30 Prozent gesenkt wird. Foto: werk
Der Notbremsassistent der Mercedes B-Klasse soll dafür sorgen, dass die Zahl der schweren Auffahrunfälle um 30 Prozent gesenkt wird. Foto: werk

Notbremsassistenten reduzieren Zahl der Auffahrunfälle deutlich.

Assistenzsysteme. „Von allen Fahrerassistenzsystemen versprechen wir uns vom Notbremsassistenten am meisten. Er hilft deutlich, die Anzahl und die Schwere der Unfälle zu reduzieren.“ Das sagt Ute Hammer, die Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Ihre Einschätzung wird von Daten des Statistischen Bundesamts und der Daimler-Unfallforschung belegt. Bereits seit 2011 setzt Mercedes-Benz in der B-Klasse auf das Notbremssystem Collision Prevention Assist (CPA). Damit ist die Anzahl der schweren Auffahrunfälle im Vergleich zum Vorgängermodell um 14 Prozent zurückgegangen.

Jetzt, mit dem Erscheinen der neuen B-Klasse, rechnen die Ingenieure mit einer Verdoppelung dieser Ergebnisse. Sie sprechen von rund 30 Prozent weniger schweren Auffahrunfällen dank des CPA-Plus-Systems. Das neue System warnt nicht nur und bereitet die Vollbremsung vor, es greift nun automatisch ein, wenn der Fahrer auf Warnsignale nicht rechtzeitig reagiert.

Bei wachsender Leistungsfähigkeit werden die Sicherheitssysteme immer günstiger. So kostet der Not­bremsassistent für den neuesten Ford Focus knapp ein Drittel weniger als beim Vorgängermodell. Andere Hersteller bieten einen Notbrems­assistenten mit kleinerem Leistungsumfang sogar ohne Aufpreis an.