Ein Grenzgänger auf allen Linien

Motor / 09.09.2016 • 14:12 Uhr
Ein Grenzgänger auf allen Linien

Mit dem Cactus hat Citroën ein vielseitig-eigenwilliges Crossover-Statement gesetzt.

CitroËn. Wenn schon eigenwillig, dann besonders auffallend, hatten sich möglicherweise die Entwickler des Cactus gedacht. Der Franzose mit den gepolsterten Flanken macht innerhalb der Citroën-Familie Schule: Der Nachfolger des bislang kugelig-schnuckeligen C3 führt die Design-Eigenwilligkeit fort. Inzwischen zeigt der robust gestaltete Kompakte zwei Jahre nach seinem Marktstart zunehmend Präsenz im Straßenbild – auch außerhalb Frankreichs. Punkten kann der Crossover, der mit etwas höher gelegter Karosserie und großzügig ausgeschnittenen Radhäusern durchaus einen SUV suggeriert neben seiner ungewöhnlichen Erscheinung mit großzügigem Platzangebot, simplem Handling und leicht zu verstehender Umgänglichkeit sowie genügsamen Antrieben, auch aufgrund der Leichtgewichtigkeit mit ab 965 Kilogramm. Die Motoren stammen aus dem PSA-Konzernregal. Es handelt sich um einen 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner und einen 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 82 bis 110 PS. Zur Auswahl stehen für den Fronttriebler zwei Getriebe: eine manuelle Handschaltung mit fünf Gängen und eine automatisierte, beim Benziner mit fünf, beim Diesel mit sechs Abstufungen.

Der Preis: ab 13.990 Euro. Das kostet der frontgetriebene Pure Tech 82 (1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner) mit 82 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe.

Eine auffallende und eigenwillige Erscheinung ist der höher gestellte und an den Flanken gepolsterte Citroën Cactus in jedem Fall.
Eine auffallende und eigenwillige Erscheinung ist der höher gestellte und an den Flanken gepolsterte Citroën Cactus in jedem Fall.
Ein Grenzgänger auf allen Linien