Gesteigerte Wertigkeit, unverändert preiswert

Motor / 09.09.2016 • 14:12 Uhr
Mit dem Dacia Duster hat die franko-rumänische Marke einen weiteren Schritt weg vom Billigimage und hin zu höherer Wertigkeit geschafft.
Mit dem Dacia Duster hat die franko-rumänische Marke einen weiteren Schritt weg vom Billigimage und hin zu höherer Wertigkeit geschafft.

Dacia. Im Vorjahr hat die von Renault wiederbelebte rumänische Marke gefeiert: 2015 markierte das zehnte Jahr, in dem Dacia auf dem österreichischen Markt präsent ist. In diesem Jahrzehnt hat sich das Image der Franko-Rumänen gewandelt. Sie sind nicht mehr nur die erste Wahl für Menschen, die einfach ein günstiges Auto benötigen. Ein Dacia-Modell hat sich sogar den Status eines Lifestyle-Statements erworben. Das ist der Duster – das mit 32 Prozent Gesamtvolumen das meistverkaufte Modell -–,der sowohl im Gelände recht talentiert Staub aufwirbeln kann, als auch in der Verkaufsstatistik. Zumal Dacia seine Absätze zu 90 Prozent aus dem Privatkunden-Bereich generiert, während bei einigen Herstellern der Anteil der für den gewerblichen Einsatz erworbenen Fahrzeuge an die sechzig Prozent beträgt. Ein Grund für den Erfolg von Dacia, nicht nur in Bezug auf den Duster, ist, dass sich die Wertigkeit der Modelle trotz im Vergleich unveränderter Günstigkeit gesteigert hat. Ausstattungsfeatures wie Klimaanlage, Audio-System, zumindest Teilledermöblierung oder auch Infotainment- und Navigationssystem sind keine Fremdworte mehr. Grund dafür ist auch, laut Importeur, dass immer weniger Kunden zu den rudimentär und spartanisch ausgerüsteten Basismodellen greifen.

Der Preis: ab 11.990 Euro. Das kostet der frontgetriebene SCe 115 (1,6-Liter-Benziner) mit 115 PS und manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe, in der Basis-Ausstattungsstufe. Allradantrieb kommt auf ab 15.990 Euro, für die gleiche Motorisierung und das gleiche Getriebe, als Sondermodell „Essential 2016“.