Paarlauf ins Modellfinale

Motor / 09.09.2016 • 14:11 Uhr
In der zweiten Modellphase trat der Skoda Yeti mit Zwillingsbruder an. Jetzt wird er gerade komplett neu aufgestellt.
In der zweiten Modellphase trat der Skoda Yeti mit Zwillingsbruder an. Jetzt wird er gerade komplett neu aufgestellt.

Die zweite Phase des Skoda Yeti läuft aus, der Nachfolger steht fürs nächste Jahr an.

Skoda. Angekündigt haben die Tschechen eine SUV-Offensive. Als erstes sehr markantes Zeichen startet demnächst der (über)kompakte Kodiaq. Er wurde vor Kurzem plakativ vorgestellt. Plakativ, so hatte auch der Yeti gewirkt, als er 2009 präsentiert wurde. Man konnte seine glubschäugigen Zusatzleuchten herzig oder eigenwillig nennen, schön aber weniger. Dieses charakteristische Merkmal hat er im Laufe seiner erfolgreichen Karriere abgelegt. Dafür hatte er sich einen Zwillingsbruder zugelegt. Seither tritt der robuste Tscheche entweder stadtfein, schlicht als „Yeti“, mit lackierten Stoßfängern auf oder – wald- und flurgerecht – robust gestylt als „Yeti Outdoor“.

Dabei geht’s jedoch ausschließlich um optische Merkmale, je nach Motorisierungs- und Antriebskonfiguration meistern beide sowohl Stadtwege als auch eher unwegsame Geländepfade. Mit diesen Talenten trabt der kleine SUV aus Mlada Boleslav seinem Modellfinale entgegen. Fürs kommende Jahr ist, siehe SUV-Offensive, eine ganz neue Version des Yeti angesagt.

Der Preis: ab 19.720/19.900 Euro (Yeti/Yeti Outdoor). Das kostet der frontgetriebene 1,2 TSI (Benziner) mit 110 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe in der Ausstattungsstufe „Active“. Allradantrieb kommt auf ab 24.560 Euro, für den 2,0 TDI (Diesel) mit 110 PS und 6-Gang-Schaltung, im gleichen Mitgift-Niveau.