In vierter Generation gedehnt und gestreckt

Motor / 26.09.2019 • 09:22 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die vierte Generation des Hyundai Santa Fe bedeutet das Ende der Karosserie-Dualität: Der Südkoreaner ist jetzt als Fünf- oder als Siebensitzer orderbar.

Die vierte Generation des Hyundai Santa Fe bedeutet das Ende der Karosserie-Dualität: Der Südkoreaner ist jetzt als Fünf- oder als Siebensitzer orderbar.

Mehr als eine Auffrischung steckt hinter dem Neuauftritt des Hyundai Santa Fe. Auf seiner verlängerten Karosserie-Basis kann der Südkoreaner jetzt bis zu sieben Sitze offerieren.

 

Als der Santa Fe 2001 seine Markt­premiere feierte, war er der Verbindungsmann zwischen dem Tucson und dem Terracan. Ersterer war ein Vertreter der SUV-Klasse, das 2000 als Boom-Segment noch am Anfang stand, Zweiterer war (er wurde 2006 aus dem Programm genommen) angesichts der Leiterrahmen-Konstruktion als echtes Geländetier angelegt.

 

Fünf oder sieben Sitze

Seither hat der Santa Fe eine Reihe von Metamorphosen durchlaufen. Alleine schon optisch. Er hat sich aus den Zeiten des asiatischen Barock gelöst und nicht nur europäische, ebenso globale Züge in puncto Design und Technik zugelegt. Obsolet ist mit seinem Eintritt in die aktuelle Generation (im Vorjahr) die Karosserie-Dualität. Sie wurde auf eine Länge – 4,770 Meter – und einen Radstand – 2,765 Meter – reduziert, mit der Wahlmöglichkeit, fünf oder sieben Sitze ins Interieur zu stellen.

 

Rundum-Raumgewinn

Für die gibt‘s mehr Platz, zufolge einer Karosserieverbreiterung um einen Zentimeter und einem Neu­arrangement der Möblierung. Das Ladeabteil-Volument beträgt je nach Sitzkonfiguration minimal 130 bis maximal 1695 Liter. In Bezug auf die Motorbauart gibt es für die Österreich-Versionen keine Wahlmöglichkeit: Der Südkoreaner ist ausschließlich mit Selbstzündern zu haben. Das sind ein 2,0- und ein 2,2-Liter. Der kleinere Diesel kann 150 oder 185 PS haben, der größere bringt‘s auf 200 PS. Das Einstiegsaggregat ist verfügbar in einer Front- (nur in der fünfsitzigen Ausführung) und einer Allradantriebsversion. Alle anderen Varianten sind serienmäßig mit 4×4-System ausgestattet. An Getrieben sind für alle Motoren wahlweise manuelle sechs oder automatische acht Gänge wählbar. Im Top-Speed – 201 respektive 205 km/h – macht das keinen nennenswerten Unterschied.

 

Hohes Ausstattungsniveau

Neben Innenraum-Variabilität und Antriebskraft samt Traktionsstärke punktet Hyundai im Santa Fe – wie in allen Modellreihen – mit Ausstattunsreichhaltigkeit. Die Mitgift­niveaus sind in vier Abstufungen sortiert, von „Level 3“ bis „Level 6“. Schon in der Basis gehört unter anderem eine Rückfahrkamera und eine Zweizonen-Klimaautomatik zum Pflichtprogramm.

Der Preis: ab 39.990 Euro. Das kostet der frontgetriebene 2.0 CRDi 2WD (Diesel) mit 150 PS und manuellem Sechsgangschaltgetriebe in der niedrigsten Ausstattungsvariante „Level 3“. Allradantrieb kommt auf ab 41.990 Euro, mit gleichem Antriebsstrang und im selben Mitgiftniveau. Für das Top-Modell, mit 200 Diesel-PS, Allradantrieb, achtstufiger Wandler-Automatik und sieben Sitzen, in der höchsten Ausstattungsklasse „Level 6“ muss man mit ab 61.190 Euro kalkulieren.