Feldkirch rüstet sich für Extremwetter und Blackout

Mit Investitionen in Schutzbauten und Krisenpläne stärkt Feldkirch die Sicherheit.
Feldkirch Extreme Wetterereignisse und mögliche Infrastrukturausfälle stellen die Stadt vor wachsende Herausforderungen. Mit baulichen Maßnahmen und umfassender Krisenplanung wird die Sicherheit der Bevölkerung gezielt gestärkt.
Entlang der Ill wurde der Hochwasserschutz verbessert. Besonders sensible Bereiche liegen an der Nafla sowie am Mühlbach in Altenstadt, wo Maßnahmen laufend erweitert werden. Geplant sind zusätzliche Rückhaltebecken im Bereich Loger. Auch Investitionen in die Abwasserinfrastruktur sollen die Belastbarkeit bei Starkregen erhöhen.
Neben Naturgefahren bereitet sich die Stadt auch auf einen möglichen Blackout vor. Ein längerer Stromausfall hätte erhebliche Auswirkungen auf Versorgung und Alltag. Daher wird die Absicherung kritischer Infrastruktur vorangetrieben. Im Fokus stehen Pflegeeinrichtungen, Feuerwehren sowie die Gemeindeeinsatzleitung. Auch die Trinkwasserversorgung ist vorbereitet, der Ausbau von Notstromanlagen soll die Abwasserentsorgung sichern.
Im Ernstfall koordiniert der Bürgermeister als Katastrophenbehörde alle Maßnahmen. Regelmäßige Übungen sollen die Einsatzfähigkeit sicherstellen. Gleichzeitig bleibt die Eigenvorsorge wichtig, etwa durch Vorräte oder Schutzmaßnahmen im eigenen Haushalt.