Countdown zum ESC: Wien macht sich bereit

Für die größten ESC-Fans aus Vorarlberg gibt es eine besondere Chance – zwei Finaltickets für den 16. Mai.
WIEN In der Bundeshauptstadt ist kaum noch zu übersehen, welches Großereignis in knapp drei Wochen steigen wird: Von der Wiener Stadthalle leuchten blau-violette Schriftzüge, die den Eurovision Song Contest ankündigen – jenes Spektakel, das Countertenor JJ im vergangenen Jahr mit seinem Sieg nach Österreich geholt hat. In der ganzen Stadt wehen Fahnen mit dem Motto “United by Music”, Straßenbahnen tragen den Schriftzug “Vienna 12 Points”. Beim Vienna City Marathon sorgte am letzten Wochenende eine eigene ESC-Cheering-Zone mit Maskottchen “Auri” für Stimmung.

Der Song Contest beschränkt sich längst nicht mehr auf die Bühne der Stadthalle. Wiener Museen, Theater und Kulturhäuser entwickeln eigene Programmpunkte, Kaffeehäuser werden zu Treffpunkten für Delegationen und Fans, selbst der öffentliche Raum wird bespielt – von Mitsingformaten über Soundinstallationen bis hin zu einem “Song Contest der Tiere” im Naturhistorischen Museum.
Zentrale Anlaufstelle für Fans wird erneut das Eurovision Village am Rathausplatz, während der Praterdome als “Euro-Club” zur Partyzone wird. Auch das Wien Museum wird als “Euro Fanhouse” Teil des Geschehens, ergänzt durch zahlreiche Public-Viewing-Standorte in der ganzen Stadt.
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Auch für Österreichs Beitrag wird es ernst. Der 19-jährige Cosmó steht mit “Tanzschein” bereits fix im Finale und absolviert ein dichtes Probenprogramm. Sein Song bewegt sich zwischen nostalgischem Clubsound und zeitgenössischem Pop – ergänzt durch eine TikTok-taugliche Choreografie. Zuletzt sorgte er auch in der Hofburg für Aufsehen: Bundespräsident Alexander Van der Bellen zückte bei Cosmós Besuch seinen “Tanzschein” – den er tatsächlich in der Sakkoinnentasche aufbewahrte.

Bei den Wettquoten liegt Österreich derzeit nicht vorne. Als Favorit gilt Finnland mit Linda Lampenius und Pete Parkkonen: Ihr Song “Liekinheitin” (zu Deutsch “Flammenwerfer”) verbindet Pop und Geige mit einer dem Songtitel entsprechenden wuchtigen Bühnenshow – eine Mischung, die beim ESC erfahrungsgemäß punktet. Dahinter folgen Frankreich, dessen Teilnehmerin Monroe mit “Regarde !” eine an Vorjahressieger JJ erinnernde Pop-Opera-Nummer zum Besten gibt, und Dänemark mit dem Musicaldarsteller Søren Torpegaard Lund als stärkste Herausforderer.
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Wien erwartet jedenfalls, unabhängig von den österreichischen Chancen auf eine Titelverteidigung, ein Riesenpublikum. Der ESC zählt zu den größten TV-Ereignissen der Welt, Hotels rund um die Finaltage sind stark ausgelastet, Tickets längst vergriffen.
Für Leserinnen und Leser der Vorarlberger Nachrichten gibt es dennoch eine Chance, selbst dabei zu sein: Zu gewinnen gibt es zwei Tickets für das Finale am 16. Mai 2026 in Wien. Dafür suchen wir Vorarlbergs größten ESC-Fan. Schreiben Sie uns, warum gerade Sie den Eurovision Song Contest live erleben sollten – mit etwas Glück geht es direkt in die Stadthalle. Teilnahmeschluss ist der 1. Mai 2026. Zum Gewinnspiel gelangen Sie über vn.at/esc. (APA/Red.)