„Meine Geschichte wurzelt in Vorarlberg“

Politik / 18.01.2020 • 07:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kardinal Christoph Schönborn feiert am 22. Jänner seinen 75. Geburtstag. APA

Schönborn wird 75. Wie er seinen Geburtstag feiert.

Wien Kardinal Christoph Schönborn weiß, dass mit seinem 75. Geburtstag am 22. Jänner der Abschied von der kirchlichen Welt- und Diözesanbühne näher rückt. Er hatte im Oktober des vergangenen Jahres seinen Rücktritt eingereicht, eine Antwort des Papstes steht allerdings noch aus. Schönborn wurde vom Vorarlberger Ministrant zum Dominikanermönch, vom Hochschullehrer zum Redaktionssekretär des Weltkatechismus, vom Wiener Weih- und Erzbischof zum Kardinal. „Jede Berufung geschieht durch eine konkrete Lebensgeschichte hindurch“, sagt er der Kirchenzeitung „Der Sonntag“. Seine Geschichte wurzle in seiner Vorarlberger Kindheit und Jugendzeit. Im Interview erinnert sich Schönborn an seine Begegnung mit dem Dominikanerpater Paulus Gunz in Schruns, der ihm den Weg ins Kloster ebnete. An seine Wurzeln erinnert sich Schönborn gerne. Auch kommt ihm bis heute der Montafoner Dialekt immer wieder einmal durch. Seine Familie fand nach der Vertreibung aus ihrer Heimat Tschechien in Schruns Zuflucht.

Die Erzdiözese Wien feiert den Geburtstag ihres Erzbischofs unter anderem mit einer Gratulations-Webseite und einem Benefizkonzert am 24. Jänner. Auf dem Programm steht die Große Messe in c-Moll, KV 427, von Wolfgang Amadeus Mozart. Außerdem wird Schönborn – wie schon zu seinem 70. Geburtstag – Bedürftige zu einem nicht öffentlichen Mittagessen laden.