Gondeln und Sessellifte bleiben nicht mehr zu Hälfte frei

Politik / 10.06.2021 • 14:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gondeln und Sessellifte bleiben nicht mehr zu Hälfte frei
“Es sieht so aus, als könnten wir die Bahnen ab 1. Juli auch wieder in voller Belegung führen”, sagt Gapp. OBERSTORF

Volle Belegung ab Juli in Aussicht.

Wien Der 10. Juni ist ein guter Tag für die Vorarlberger Seilbahnwirtschaft. Denn auch für sie heißt es ab heute: Die Kapazitäten dürfen gesteigert werden. Statt 50 Prozent der Plätze können in Gondeln und auf Sesselliften mit Windhaube wieder 75 Prozent besetzt werden. Im Freien fällt die Maskenpflicht.

Volle Belegung ab Juli

“Die Änderungen sind ein Schritt in die richtige Richtung”, erklärt Andreas Gapp, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg. “Es sieht so aus, als könnten wir die Bahnen ab 1. Juli auch wieder in voller Belegung führen.” Das bedeute natürlich nicht, dass man die Gondeln automatisch zu 100 Prozent besetze. Allerdings sei es leichter, Warteschlangen zu vermeiden, wenn statt vier auch wieder acht Personen in eine Gondel dürften. Größere Familien könnten wieder gemeinsam fahren. Die FFP2-Maskenpflicht bleibt in Gondeln ebenso bestehen, wie in geschlossenen Räumen. Nur Kinder unter sechs Jahren sind davon befreit. Unter 14-Jährige müssen einen Mund-Nasenschutz tragen.

Im Freien fällt die Maskenpflicht ganz, also auch auf Sesselliften. Der Mindestabstand gegenüber Personen aus anderen Haushalten sinkt  auf einen Meter. “Ist es nicht möglich, ihn auf Grund der Gästezahl oder beim Ein- und Aussteigen einzuhalten, kann davon ausnahmsweise abgewichen werden”, erklärt Gapp. Sicherheit bleibe jedenfalls gewährleistet. Die Lockerungen basierten auf gut funktionierenden Hygienekonzepten.

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