So bereiten sich die Supermärkte auf Lockerungen vor

Politik / 20.06.2021 • 19:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
So bereiten sich die Supermärkte auf Lockerungen vor
Ab 1. Juli sind FFP2-Masken nur noch im Gesundheitsbereich vorgeschrieben. Im Handel gilt wieder die Mund-Nasenschutz-Pflicht. VN/STEURER

Lager sind nach wie vor gut mit Masken gefüllt.

Wien, Schwarzach Langsam kann der private Lagerbestand an FFP2-Masken abgebaut werden. Ab 1. Juli sind sie nur noch im Gesundheitsbereich Pflicht, das heißt in Spitälern, Arztpraxen und Pflegeheimen. Im Handel wird die FPP2-Maskenpflicht zur Mund-Nasenschutz-Pflicht, wie die Bundesregierung vergangene Woche erklärte. Einen Maskenmangel gab es dank der Supermarktketten nie, seit es zur Vorschrift wurde, Mund und Nase entsprechend zu bedecken. Die Vorratskammern sind weiterhin gut aufgefüllt, wie ein Rundruf zeigte. Der Mund-Nasenschutz kehrt wieder in die Sortimente zurück.

Genug Masken

Sutterlüty wird den Kunden wie einst den Mund-Nasenschutz (MNS) kostenlos anbieten, berichtet Geschäftsführer Alexander Kappaurer den VN. „Wir haben auch von den normalen MNS-Masken noch einige verfügbar und prüfen gerade einen weiteren Zukauf.“ Von den FFP2-Masken gebe es außerdem noch genug. „Wenn Kunden aus Sicherheitsgründen freiwillig weiterhin eine FFP2-Maske bevorzugen, können wir diese jederzeit anbieten.“

Ähnliches hört man auch von Spar, Billa und Hofer. „Grundsätzlich heißt das Ende der gesetzlichen Pflicht zur FFP2-Maske nicht, dass diese nicht mehr verwendet werden“, erklärt Lidl-Sprecher Christoph Buchgraber. Spar-Vertreterin Nicole Berkmann berichtet, dass man die Menschen weiterhin gut versorgen werde: „Wir haben bisher in Summe rund 50 Millionen Masken für unsere Mitarbeitenden und Kunden gekauft.“ Das Unternehmen sei derzeit dabei, die weiteren Abläufe zu prüfen. Hofer-Sprecherin Cathleen Völkel berichtet auch von gut gefüllten Lagern. „Es sind sowohl von den MNS- als auch den FFP2-Masken ausreichend Vorräte verfügbar. Die Verkaufspreise bleiben unverändert.“

Wenn Kunden freiwillig eine FFP2-Maske bevorzugen, können wir diese jederzeit anbieten.

Alexander Kappaurer, GF Sutterlüty

In den Sutterlüty-Filialen wurden während der Pandemie Hunderttausende Masken gratis an die Kunden verteilt, berichtet Sutterlüty-Geschäftsführer Kappaurer: „Wir haben auch viele verkauft.“ Die Hygienemaßnahmen seien zwar kostenintensiv gewesen, hätten aber für Sicherheit gesorgt.

Ein wenig entspannter

Ab 1. Juli wird alles wieder ein wenig lockerer. Kappaurer ist froh, dass die Abstandsregel fällt. „Damit können wir unseren Kunden wieder all unsere Einkaufswagen und Körbe zur Verfügung stellen.“  Ähnliches berichtet auch Hofer-Sprecherin Völkel: „Die Zeit der abgezählten Einkaufswägen und deren verpflichtende Nutzung ist ab Juli vorbei.“ Spar-Vertreterin Berkmann erklärt, dass alles wieder ein bisschen entspannter werde. Kappaurer sieht ein Zeichen in Richtung Normalität.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.