Neuer Vorwurf gegen Johnson

Politik / 04.01.2022 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Medienenthüllungen setzten den britischen Premier unter Druck. AP
Medienenthüllungen setzten den britischen Premier unter Druck. AP

Keine Quarantäne nach Kontakt mit Mann, der positiv getestet wurde?

london Auch im neuen Jahr reißen die Vorwürfe gegen Boris Johnson wegen möglicher Regelbrüche nicht ab: Der britische Premierminister hat sich einem Medienbericht zufolge nach der Aufzeichnung seiner Neujahrsansprache Ende 2020 nicht in Quarantäne begeben, obwohl ein Kameramann danach positiv auf Corona getestet wurde.

Der Infizierte soll keine Maske getragen und sich weniger als zwei Meter von Johnson aufgehalten haben, berichtete der britische „Mirror“ am Dienstag unter Berufung auf eine der Downing Street nahestehende Quelle. Unter diesen Umständen mussten sich Kontaktpersonen gemäß der damaligen Regeln zehn Tage lang selbst isolieren.

Ein britischer Regierungssprecher sagte, der Kontakt sei nicht so eng und weniger als 15 Minuten lang gewesen, weshalb Johnson sich nicht isoliert habe. Dem „Mirror“ zufolge legen Aufnahmen auf dem offiziellen Account der Downing Street im Foto-Netzwerk Flickr einen längeren und engeren Kontakt nahe.

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