Anfangsverdacht geprüft

Politik / 22.04.2022 • 22:41 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Es geht um eine Leitbilderstellung für das Ressort der Ministerin. APA/Punz
Es geht um eine Leitbilderstellung für das Ressort der Ministerin. APA/Punz

Gegen Schramböck könnte es Ermittlungen geben.

wien Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) prüft auf Basis einer Anzeige Ermittlungen gegen Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP). Das berichtete die Tageszeitung „Der Standard“ am Freitag. Konkret gehe es um die Erstellung eines Leitbilds für das Ressort. Den Auftrag hatte das Unternehmen der früheren Familienministerin der ÖVP, Sophie Karmasin, erhalten. Dem Bericht zufolge wurde am 15. März ein Amtshilfeersuchen an das Ministerium gerichtet. Es sollte die gesamte Dokumentation rund um die Beauftragung, sowie Unterlagen und Daten zu diesem Vorgang übermitteln. Die Wochenzeitung „Falter“ hatte bereits im März berichtet, dass das Leitbildprojekt 125.920 Euro an Steuergeld gekostet habe, Output aber lediglich eine DIN A4-Seite gewesen sei. Das Ministerium stellte das in Abrede.