Politik in Kürze

Politik / 29.04.2022 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Frontex-Chef tritt zurück

warschau  Die europäische Grenzschutzagentur Frontex bekommt nach schweren Vorwürfen im Zusammenhang mit der Zurückweisung von Migranten einen neuen Chef. Der Verwaltungsrat der Behörde teilte am Freitag mit, dass Fabrice Leggeri mit sofortiger Wirkung zurückgetreten sei. Der Franzose führte Frontex seit 2015. Als Hintergrund der Entscheidung gelten insbesondere Ermittlungen zur illegalen Zurückweisung von Migranten im Mittelmeer.

 

Mindestens 50 Tote bei Explosion

kabul In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei einer Explosion in einer Moschee nach Angaben ihres Vorstehers mindestens 50 Menschen getötet worden. Das Innenministerium bestätigte am Freitag zunächst mindestens zehn Tote. Viele Gläubige hatten sich in der sunnitischen Moschee eingefunden, um an dem religiösen Gedenken Zikr teilzunehmen. Ein Teilnehmer, offenkundig ein Selbstmordattentäter, habe eine Bombe gezündet, berichtete Moschee-Vorstand Sayed Fasil Agha. Derzeit erschüttert eine Welle schwerer Anschläge das Land.

 

Aktivisten getötet

bogota In Kolumbien sind im ersten Quartal des Jahres 52 Sozial- und Menschenrechtsaktivisten getötet worden. Diese Morde beeinträchtigten ernsthaft die Grundlagen der Demokratie, sagte der kolumbianische Ombudsmann zur Verteidigung der Rechte der Öffentlichkeit, Carlos Camargo, laut Kathpress der spanischen Zeitung „El País.“ Kolumbien zählt zu den weltweit gefährlichsten Ländern für Umweltschützer, Sozialaktivisten und Menschenrechtsverteidiger.