Gesundheitsministerium hält noch an der Maskenpflicht fest

Politik / 04.05.2022 • 19:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Maskenpflicht wird es zumindest im lebensnotwendigen Handel und im Gesundheitsbereich vorerst weiterhin geben. <span class="copyright">APA/dpa/Marijan Murat</span>
Die Maskenpflicht wird es zumindest im lebensnotwendigen Handel und im Gesundheitsbereich vorerst weiterhin geben. APA/dpa/Marijan Murat

Man werde vor den Sommerferien die Maßnahmen evaluieren, heißt es im Ressort.

Wien Ein Muttertag ohne Maskenpflicht: Das wünscht sich die Wirtschaftskammer von der Bundesregierung. “Schön wäre, wenn bereits im Vorfeld oder wenigsten bald danach die Maske im gesamten Handel fällt”, erklärt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel.

Schon vor zwei Wochen trat er mit dieser Forderung an den politisch verantwortlichen Minister Johannes Rauch heran. Doch dieser winkt vorerst ab, wie sein Ministerium auf VN-Anfrage erläutert. “Die aktuellen Maßnahmen gelten vorerst bis zum Beginn der Sommerferien”, erläutert ein Pressesprecher des Ressortchefs. “Im Rahmen der Verlängerung der Verordnung wird dann neu evaluiert, ob es zu einer Änderung kommt.”

Dem Minister sei es ein Anliegen, eine langfristige Sicht zu geben, um Planungssicherheit zu gewährleisten. Es gelte so wenig Einschränkungen wie möglich, so viel wie nötig. Derzeit muss die FFP2-Maske noch in Krankenanstalten sowie Alten- und Pflegeheimen getragen werden, ebenso in öffentlichen Verkehrsmitteln, Verwaltungsbehörden mit Parteienverkehr und Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handelns. Die 3G-Regel gilt für Besucher und Mitarbeiter in Krankenanstalten sowie Alten- und Pflegeheimen.