Keine 3G-Regel mehr im Bodenseeraum

Politik / 25.05.2022 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch wer nach Deutschland fährt, braucht bald keinen 3G-Nachweis mehr. <span class="copyright">VN/Sams</span>
Auch wer nach Deutschland fährt, braucht bald keinen 3G-Nachweis mehr. VN/Sams

Corona-Auflagen an den Grenzen bald überall aufgehoben.

Schwarzach Nach Österreich, der Schweiz und Liechtenstein folgt Deutschland: Ab kommender Woche verlangt das Nachbarland keinen 3G-Nachweis mehr bei der Einreise. Damit sind die coronabedingten Einschränkungen im Grenzverkehr des Bodenseeraums Geschichte – zumindest fürs Erste.

Derzeit ist es noch so, dass Personen, die von Österreich aus nach Deutschland fahren, den Nachweis einer Impfung, Genesung oder einen negativen Test vorweisen müssen. Nicht betroffen sind Kinder unter zwölf Jahren, Ausnahmen gibt es etwa auch für Menschen, die wegen Ausbildung oder Beruf pendeln oder für Tagestrips. Alles ändert sich nun nächste Woche. „Bis Ende August setzen wir die 3G-Regel bei der Einreise aus“, erklärte der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Ob sie im September wiedereingeführt wird, ist offen. Die Verordnung gilt zunächst bis 31. August.

Strenger bleibt Deutschland für Einreisende aus Virusvariantengebieten. Das ist aber zumindest derzeit eine rein theoretische Vorgabe. Denn es befindet sich kein Land auf der roten Liste. Das ist in Österreich ähnlich. Hierzulande ist die 3G-Regel bei der Einreise schon Mitte Mai aufgehoben worden. Zuvor hatten bereits die Schweiz und Liechtenstein alle entsprechenden Einschränkungen beendet. Damit spielen 3G-Nachweise im gesamten Bodenseeraum an den Grenzen keine Rolle mehr. Überhaupt gilt diese Vorgabe nur noch in einigen europäischen Ländern, zum Beispiel in Spanien, Portugal (mit Ausnahme von Madeira), Finnland oder Frankreich. Aufgehoben wurden die Beschränkungen unter anderem auch in Kroatien, Tschechien, Griechenland und den Niederlanden.