Schallenberg zu Besuch in Kiew

Politik / 20.07.2022 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Außenminister tauschte sich mit Amtskollege Kuleba aus. APA/BMEIA
Der Außenminister tauschte sich mit Amtskollege Kuleba aus. APA/BMEIA

Frieden dürfe nicht von Russland diktiert werden, erklärte der Minister.

kiew Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) und sein tschechischer Kollege Jan Lipavsky haben am Mittwoch ihren Amtskollegen Dmytro Kuleba in Kiew getroffen. Bei einer Pressekonferenz betonte Schallenberg: “Unser gemeinsamer Besuch ist ein Signal der Solidarität aus Zentraleuropa.” Alles müsse getan werden, um den Krieg zu beenden, doch die Ukraine müsse bestimmen, wann sie dazu bereit sei. “Ganz bestimmt darf ein Frieden nicht von Russland diktiert werden.” Kuleba dankte Schallenberg für dessen Rolle bei der Anerkennung des EU-Kandidatenstatus für die Ukraine. Österreich könne als neutrales Land keine Waffen liefern, so wie Tschechien, das verstehe er. Wichtig sei es nun vor allem, dem russischen Druck entgegenzuhalten. Putin habe sich geirrt, als er dachte, die Ukraine könne sich nicht verteidigen und der Westen würde dem Land nicht beistehen.