Entscheidungswoche bei Klimakonferenz

Politik / 14.11.2022 • 07:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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AP Photo/Peter Dejong

Am Montag geht die Weltklimakonferenz COP27 im ägyptischen Sharm el-Sheikh in die entscheidende zweite Woche. Ministerin Gewessler vertritt Österreich.

KAiro Die Staatengemeinschaft muss politische Lösungen finden, um sich bis Freitag auf einen Abschlusstext zu einigen. Im Fokus steht neben Klimaschutzplänen auch die Finanzierung von Schäden. Zum Start der Beratungen auf Ministerebene wird Österreich von Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) vertreten sein.

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Gewessler nimmt als EU-Verhandlungsführerin im Bereich der Anpassungen an den Klimawandel am Weltklimagipfel COP27 teil. “Aber die Anpassungskapazität des Planeten können wir nicht allein in Geld messen”, sagte Gewessler kurz vor ihrem Abflug Sonntagfrüh zur APA. Wichtig sei ebenso, die weltweiten Emissionen, die zur Erderhitzung führen, drastisch zu reduzieren: “Sonst wird die Krise so katastrophal, dass sich viele Millionen Menschen gar nicht mehr anpassen können”, sagte die Umweltministerin.

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Bei der diesjährigen Konferenz steht die Thematik “Loss and Damage” im Zentrum, also die Debatte um Finanzhilfen für klimabedingten Schäden an den Globalen Süden durch Industriestaaten. Das Umweltministerium gab bereits im Vorfeld bekannt, in den kommenden vier Jahren 50 Millionen Euro aus seinem Budget für die Finanzierung zur Behebung, Vermeidung und Minimierung von Schäden durch die Klimakrise – insbesondere in den vulnerabelsten Ländern – zur Verfügung zu stellen.

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