Waffenstillstand mit Rebellengruppen

Politik / 01.01.2023 • 22:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

bogotá Kolumbiens Präsident Gustavo Petro hat nach eigenen Worten eine Waffenruhe mit mehreren Rebellengruppen vereinbart. Die Übereinkunft mit ELN, Segunda Marquetalia, Estado Mayor Central, AGC und den Autodefensas de la Sierra Nevada gelte mit Beginn des neuen Jahres zunächst bis Ende Juni, verkündete Petro zum Jahresende auf seinem Twitterkanal. Abhängig von Verhandlungsfortschritten könne die Waffenruhe verlängert werden. “Der totale Frieden wird Wirklichkeit werden”, schrieb Petro. Er bezeichnete die Übereinkunft als mutigen Akt. “Der bilaterale Waffenstillstand verpflichtet die bewaffneten Organisationen und den Staat zu seiner Einhaltung.” Petro kündigte einen nationalen wie internationalen Mechanismus zur Überprüfung des Prozesses an. Ende November hatte Kolumbiens Regierung wieder Friedensgespräche mit der Guerillaorganisation ELN aufgenommen. Vor einer Woche erklärten sich nach Angaben der Zeitung “El Tiempo” weitere Gruppierungen ihrerseits zu einem Waffenstillstand bereit, am vergangenen Dienstag ließ die ELN einen entführten Marineoffizier frei.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.