Hinter den Kulissen: Krupski-Abteilung kräftig zusammengestutzt

Politik / 07.07.2023 • 21:45 Uhr

Agenden gekürzt: Mobilitätsservice der Stadt Bregenz wandert von Andrea Krupski von Mansberg zu Bernhard Fink.

Bregenz Der Empfang war geradezu euphorisch. Als der Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch vor gut zwei Jahren die Stadtverwaltung neu aufgegleist hatte, galt Andrea Krupski von Mansberg als eine der zentralen Personalien. Für die Architektin aus Deutschland wurde eigens die Abteilung „Mobilitätsservice und Stadtentwicklung“ geschaffen und als besonders zukunftsorientiert angepriesen. Das war im März 2021. Heute hat die Abteilung einen neuen Namen und deutlich weniger Aufgaben. Krupski von Mansberg wurde der große Bereich Mobilitätsservice weggenommen, ihre Abteilung regelrecht zusammengestutzt. Im Rathaus hagelte es offenbar schon länger Kritik, weil das Tagesgeschäft unzureichend erledigt worden sei. Anträge sollen nur zeitverzögert bearbeitet worden sein. Richten muss es jetzt ausgerechnet einer, der zum Amtsantritt auf der Kündigungsliste des Bregenzer Bürgermeisters gestanden haben soll: Bernhard Fink, Leiter Bauservice und Infrastruktur. Neben dem Mobilitätsservice übernimmt er auch die Spielplatz-Agenden von Krupski, die sich jetzt mit einem Mini-Team ihrer verbliebenen Abteilung mit dem neuen Namen „Zukunftsservice und Stadtentwicklung“ ganz auf Bregenz-Mitte, Bahnhof und Bahn-Unterflur konzentrieren soll. Geblieben sind ihr zudem noch die Städtebau-Agenden, Klimaschutz, Wirtschaftsservice und Geoinformation.