Warum Wallner sich beim Bundespräsidenten vorstellt

Politik / 03.07.2026 • 14:53 Uhr
Warum Wallner sich beim Bundespräsidenten vorstellt
Wallner und Van der Bellen kennen sich. VN/Stiplovsek

Dem Landeshauptmann steht erneut ein Antrittsbesuch bevor. Das ist der Grund.

Wiedersehen Wer ein politisches Amt übernimmt, absolviert eine Vorstellungsrunde. Ob man sich seit Jahren kennt oder nur wiedergewählt wurde, spielt keine Rolle. Der Antrittsbesuch gehört zum Pflichtprogramm.

Das gilt auch für den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz, den Vorarlbergs Markus Wallner (ÖVP, 58) seit Freitag innehat. Weil der Vorsitz allerdings nur sechs Monate dauert, muss sich Wallner auf das Wesentliche beschränken. Am 15. Juli steht der Antrittsbesuch bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen (82) auf dem Programm. Einen Tag später spricht Wallner vor dem Bundesrat. Eine Woche später treffen sich übrigens beide bei der Festspieleröffnung.

Ansonsten bleibt der offizielle Terminkalender überschaubar. Am 2. Oktober tagen die Landesverkehrsreferenten in Bregenz und die Landesbildungsreferenten in Feldkirch. Am 9. Oktober folgen die Landesfinanzreferenten in Bregenz sowie die Landesagrarreferenten in St. Gerold. Den Schlusspunkt setzt am 6. November die Konferenz der Landeshauptleute in Mellau. Viel mehr bleibt in einem halben Jahr offiziell nicht übrig. Inoffiziell dürfte der Terminkalender allerdings wesentlich dichter aussehen.